rheintaler.ch

Regionalsport

Nicolas Steiger (l.), hier beim Heimkampf gegen Thalheim, wird auswärts auch das Publikum gegen sich haben.
Nicolas Steiger (l.), hier beim Heimkampf gegen Thalheim, wird auswärts auch das Publikum gegen sich haben. (Bild: pd)

Pflichtaufgabe in Thalheim

Kommentare

Für den Playoff-Qualifikations-Rückkampf gegen Thalheim reist der RC Oberriet-Grabs in die Nordwestschweiz.

Hinsichtlich des angestrebten Halbfinals muss für die Rheintaler morgen Samstag, 14. Oktober, ab 20 Uhr in der Turnhalle Gässeli ein Sieg das klare Ziel sein. Die Thalheimer Ringer stehen nach vier klaren Niederlagen in Folge noch immer ohne Punkte da. Somit sind die Playoffs in weite Ferne gerückt und es gilt Selbstvertrauen für die Abstiegskämpfe zu tanken. Der RCOG hingegen gilt als Topanwärter auf den zweiten Platz in der Nationalliga B Ost. Dies würde das Halbfinalticket bedeuten, dazu ist jedoch ein Sieg in den letzten zwei Begegnungen gegen Thalheim und Weinfelden Voraussetzung.

Der Schlüssel zum Sieg liegt in der Aufstellung

Wie immer ist die Aufstellung wohl der wichtigste Faktor hinsichtlich eines Punktegewinns. Fraglich ist, ob die beiden si­cheren Punktelieferanten Flavio Freuler und Andriy Vishar für den RCOG im Einsatz stehen werden. Sie besitzen je eine Doppellizenz mit dem Swiss-Premium-League-Club Einsiedeln, der noch immer keine Punkte einfahren konnte. Am Samstag steht jedoch eine der wohl entscheidendsten Begegnungen der Saison gegen die RR Hergiswil an, denn mit einem Sieg könnten die beiden Innerschweizer Ringerriegen gleichziehen. Für Einsiedeln besteht somit noch die Chance, nicht in die ungeliebten Abstiegskämpfe einsteigen zu müssen. Des Weiteren ist sich das Trainerteam noch nicht schlüssig, wie die Aufstellung in den untersten Gewichtsklassen sein wird. Dominik Laritz, ein weiterer Siegringer, konnte letztes Wochenende aufgrund einer Infektion am Knie nicht antreten. Dass er also bereits wieder in den Ring steigt, ist eher unwahrscheinlich.

Thalheim ist ein Hexenkessel

Der letzten Samstag wieder zum Team zurückgekehrte Captain Andreas Vetsch könnte theoretisch auch in der Swiss Premium League für Willisau eingesetzt werden. Die Luzerner stehen mit Gegner Freiamt wie Einsiedeln vor einer entscheidenden Begegnung hinsichtlich des weiteren Saisonverlaufs. Vetsch meint, dass es bestimmt keine so leichte Aufgabe wird, wie man nach dem klaren 25:14-Sieg im Hinkampf erwarten könnte. Thalheim ist zu Hause ein Hexenkessel und eventuell muss der RCOG noch einige Veränderungen an der Aufstellung vornehmen. Sicher ist, dass alle, die ringen können, ihr Bestes geben und um jeden Punkt kämpfen werden. (MZ)