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Oberriet

Prägten die Geschäfte der HV 2017: Hildegard Jokiel, Vreni Eichkorn, Rahel Oehler, Vreni Hasler, Monika Kobelt und Barbara Dux.
Prägten die Geschäfte der HV 2017: Hildegard Jokiel, Vreni Eichkorn, Rahel Oehler, Vreni Hasler, Monika Kobelt und Barbara Dux. (Bild: pd)

Pflegebedarf stieg um 20 Prozent

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An der ordentlichen Hauptversammlung des Spitex-Vereins Oberriet wurden zwei neue Kommissionsmitglieder und eine neue Revisorin gewählt sowie eine langjährige Pflegefachfrau geehrt.

Die Tische im Saal im evangelischen Kirchgemeindehaus waren liebevoll dekoriert. Die Vize-Präsidentin Elvira Büchel konnte zahlreiche Mitglieder begrüssen. Einen besonderen Willkomm entbot sie den musikalischen Gästen, dem Jodelchörli Steger, das den Abend gesanglich umrahmte. Der Präsident Laurent Déverin, krankheitshalber verhindert, hob in seinem Jahresbericht die grosse, permanent steigende Bedeutung der Spitex-Dienste in der Gemeinde hervor. Die demografische Entwicklung und die sich verändernden Gesellschaftsstrukturen stellen bereits heute die ambulante häusliche Gesundheitsversorgung vor grosse Herausforderungen. Allen Involvierten gebührt für ihre wertvolle Tätigkeit grosser Dank. Die politische Gemeinde unterstützt den Spitex-Verein seit Jahren mit namhaften Beiträgen.

Fast 6000 Pflegestunden

Als ein Jahr voller Herausforderungen bezeichnete der Präsident das vergangene Jahr, insbesondere für die Pflegefachfrauen. Über 100 Klientinnen und Klienten wurden im letzten Jahr betreut. 5945 Pflegestunden, 1000 Pflegestunden oder 20 Prozent mehr als im Vorjahr, wurden geleistet. Trotz schnell und markant gestiegenem Pflegebedarf haben die Pflegefachfrauen die Klienten fachlich und menschlich mit einer beeindruckend hohen Professionalität, Qualität und Herzlichkeit unterstützt und dabei auch viel Freude vermittelt. Seit September 2016 gehört neu Alexandra Bruderer, Widnau, zum Pflegeteam. In die Zukunft blickend, sagte der Präsident in seinem Bericht, dass die Spitex vor grossen Herausforderungen stehe. Um diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen, werde die Kooperation mit den Partnern und Institutionen rund um die Spitex Oberriet weiter vorangetrieben und optimiert. Ausführlich kommentierte Kassierin Vreni Hasler die Rechnung sowie das Budget. Insbesondere der höhere Ertrag aufgrund der gestiegenen Pflegestunden und die zahlreichen Spenden hätten zu einem positiven Resultat geführt.

Diverse Veränderungen im Vorstand

Vreni Hasler gab nach acht Jahren ihre Demission bekannt. Sie war als Vorstandsmitglied und Kassierin tätig. Ihre stets grosse Leidenschaft für den Spitex-Verein Oberriet bleibt in besonderer Erinnerung. Als Nachfolgerin konnte Rahel Oehler, Kriessern, vorgeschlagen werden, die bereits am 1. Januar das Amt als Kassierin übernommen hat. Da Elvira Büchel, Oberriet, nach dem Rücktritt von Beni Heeb neu als Gemeindedelegierte gewählt wurde, musste auch für sie eine Nachfolge gesucht werden. Mit Hildegard Jokiel, Montlingen, konnte eine kompetente Person gefunden werden. Nach fünf Jahren als Revisorin gab Barbara Dux ihren Rücktritt bekannt. Mit Monika Kobelt, Kriessern, konnte eine erfahrene Nachfolgerin vorgeschlagen werden. Mit grossem Applaus wurden Vreni Hasler und Barbara Dux geehrt sowie Rahel Oehler, Hildegard Jokiel und Monika Kobelt gewählt. Alle anderen bisherigen Vorstandsmitglieder stellten sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung und wurden einstimmig bestätigt.

Klientenumfrage mit 70 Prozent Rücklauf

Die Pflegefachfrau Vreni Eichkorn, die sich seit zehn Jahren stets mit Leib und Seele für die Klienten eingesetzt hat, wurde geehrt und beschenkt. Der Verein ist glücklich, dass ihre wertvollen Dienste der Spitex Oberriet weiter erhalten bleiben. Dem Spitex-Verein Oberriet sind das Wohlergehen und die Bedürfnisse der Klienten ein grosses Anliegen, aber auch die stetige Verbesserung der Dienstleistungsqualität. Aus diesem Grund wurde im Berichtsjahr 2016 eine anonymisierte Klientenumfrage durchgeführt. Erstellt, begleitet und ausgewertet wurde die Umfrage durch Andrea Willi. Die Rücklaufquote von beinahe 70 Prozent ist beeindruckend. Erfreulich ist, dass die Klienten sehr zufrieden sind mit den Mitarbeiterinnen und den erbrachten Dienstleistungen. Dies bestätigt den Spitex Verein Oberriet in seiner Überzeugung, dass nicht nur das Fachwissen, sondern auch die persönliche Betreuung von der Klientel sehr geschätzt wird. (pd)