rheintaler.ch

(unsplash)

Overthinking: 5 Tipps, wie du dein Gedankenkarussell stoppen kannst

At Kommentare

Deine Gedanken kreisen und kreisen und es hört einfach nicht auf: Es können persönliche Probleme sein, gesellschaftliche Krisen wie Krieg, Klimawandel oder eine Pandemie, die einen stark belasten und ins Grübeln bringen. Dabei handelt es sich häufig um Angelegenheiten, die im Moment gar nicht lösbar sind. Wir versuchen es dann trotzdem, stellen uns immer wieder die «Warum»-Frage und versinken deshalb in einem Gedankenstrudel.

Um nicht in eine Abwärts-Spirale zu geraten, gibt es Tricks, wie du deine Gedanken verarbeiten oder stoppen kannst.

Aufschreiben
Nimm ein Papier, besorg dir ein Notizbuch oder erstelle eine Word-Datei am Computer und schreibe deine Gedanken auf. Alles aufzuschreiben, entlastet dich und oft wird die eigene Sichtweise dadurch klarer. Nimm dir beispielsweise vor dem Schlafengehen zehn Minuten Zeit, um während des Aufschreibens deine Gedanken zu verarbeiten.

Meditation
Meditation ist eine Methode, durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Das Hier und Jetzt soll dadurch bewusst wahrgenommen werden.

Such dir zum Meditieren einen ruhigen Ort ohne Ablenkung und lege das Handy zur Seite. Begebe dich in eine bequeme, aufrechte Haltung. Für Anfänger eignet sich der Schneidersitz. Schliesse deine Augen und atme bewusst tief ein und aus. Probiere, dich auf deine Atmung zu konzentrieren. Deine Gedanken werden früher oder später abschweifen. Versuche dann, deine Aufmerksamkeit wieder auf die Atmung zu lenken.

Jeder Anfang ist schwer und auch das Meditieren will gelernt sein. Beginne beispielsweise mit fünf Minuten pro Tag und steigere dich auf 10 Minuten. Du kannst auch eine geführte Meditation ausprobieren. Auf YouTube findest du einige Anleitungen. Löse dich von Erwartungen und probiere es einfach aus.

Bewegung
Lenke dich durch Sport und Bewegung ab. Oft hilft es auch schon, aus dem Haus zu gehen und neue Eindrücke zu bekommen. Ein Spaziergang oder joggen gehen bieten sich super an. Diese Tätigkeiten kannst du gut mit meditativen Übungen verbinden. Nimm deine Umgebung bewusst wahr und betrachte Blumen, Bäume, Tiere und Gebäude ganz genau. Achte dabei auf deine Atmung und deinen Herzschlag. Wem das zu langweilig ist, kann auch ein actionreicheres Home-Workout machen.

Falls das auch nicht deins ist, können auch weniger anstrengende Sportarten wie Yoga oder Pilates dich auf andere Gedanken bringen und beim Entspannen helfen.

Sich auf eine Sache konzentrieren
Bring dich auf andere Gedanken, indem du dein Gehirn mit anderen Aufgaben beschäftigst. Such dir eine Aktivität, die dich interessiert und dir Spass macht. Lerne eine neue Sprache oder ein neues Instrument. Löse ein Kreuzworträtsel oder Sudoku. Lies einen Artikel, ein Buch oder schreibe selbst eine Geschichte. Jede Aktivität, bei der du auf eine Sache konzentriert bist und logisch denken musst, bietet sich perfekt an, denn deine Gedanken werden bewusst auf einen anderen Fokus gelenkt.

Gespräche führen
Wie das Sprichwort «geteiltes Leid ist halbes Leid» besagt, werden deine Gedanken erträglicher, wenn du mit jemandem darüber sprichst. Such dir dazu eine Person, der du deine Gefühle und Gedanken anvertrauen kannst. Das Erzählen hilft beim Verarbeiten und oftmals hat eine aussenstehende Person einen klareren Blick auf die Situation, bringt neue Ansichten oder erkennt Lösungswege.

Folge uns: