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Im Sommer träumte Marc Bischofberger (vorne in der Mitte) noch mit Freunden auf der Olympia-Anlage in Innsbruck von den fünf Ringen.
Im Sommer träumte Marc Bischofberger (vorne in der Mitte) noch mit Freunden auf der Olympia-Anlage in Innsbruck von den fünf Ringen. (Archiv/pd)

Olympischer Traum wird wahr

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Der Oberegger Skicrosser Marc Bischofberger ist einen Tag vor seinem 27.Geburtstag wie erwartet für die Olympischen Spiele in Pyeongchang nominiert worden.

Bischofberger hatte den Platz im Schweizer Skicross-Team in Südkorea bereits im Dezember mit dem Doppelsieg in Innichen (Südtirol) faktisch gesichert. In den drei Januar-Rennen lieferte der schnelle Appenzeller mit zwei Podestplätzen in drei Weltcuprennen weitere Nachweise seiner guten Form. Er führt drei Rennen vor Schluss deutlich die Weltcup-Gesamtwertung an und besitzt gute Chancen, die entsprechende Kristallkugel zu gewinnen.

Nebst Bischofberger fuhr in dieser Saison nur Alex Fiva (dreimal) aufs Weltcup-Podest. Der 31-jährige Bündner feierte in Schweden seinen elften Karrieresieg. Er gehört dem Aufgebot von Swiss Olympic ebenso an wie Armin Niederer, dem in dieser Saison noch keine Top-Klassierung geglückt ist. Vierter Schweizer Skicrosser in Pyeongchang, bzw. in Bokwang, wo das Rennen ausgetragen wird, ist der Gamser Jonas Lenherr.

Er nimmt wie Bischofberger zum ersten Mal an Olympischen Spielen teil.