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Der Historische Bergsprint ist ein Anlass für Autoliebhaber.
Der Historische Bergsprint ist ein Anlass für Autoliebhaber. (Bild: Archiv)

Ob es in zwei Jahren wieder einen Bergsprint gibt, ist offen

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Kürzlich fand die 13. Hauptversammlung des Vereins Historischer Bergsprint Walzenhausen-Lachen statt.

Ursprünglich hatte der Vorstand des Vereins alle Mitglieder zu René Metzlers Autosalon nach Mörschwil zur Hauptversammlung eingeladen. Wegen Corona musste dieser Rundgang jedoch abgesagt werden. So fand man sich einmal mehr – mit dem nötigen Abstand – in der Meldegg ein.

Präsident Erwin Steingruber begrüsste 22 Aktivmitglieder zur HV. Zu Beginn erinnerte er an die letzte Versammlung im Frühling 2019, an der zusätzliche Helferinnen und Helfer für den bevorstehenden Anlass gesucht wurden. Das Thema beschäftigte den Verein im Verlauf der HV weiter. Doch vorerst richtete Steingruber das Augenmerk auf das Hauptereignis, den fünften Historischen Bergsprint im August 2019. Dabei galt ein grosser Dank dem Organisationskomitee, das viel Arbeit geleistet hatte. Auch den rund 350 Helfern, denen mit einem Nachtessen gedankt wurde, sprach der Präsident ein grosses Lob aus.

Im Anschluss an den Jahresrückblick berichtete Hansueli Jüstrich, der für die Finanzen des Vereins zuständig ist, von einem erfreulichen Bergsprintjahr. Das gute Ergebnis kam vor allem dank der hohen Besucherzahlen zustande. So konnten am Samstag rund 1000 Besucherinnen und Besucher mehr als beim vorletzten Bergsprint 2016 gezählt werden, was sich positiv auf die Einnahmen auswirkte. Auch das Sponsoring war dank treuer Förderer sehr erfolgreich. Deshalb war es möglich, allen Helfenden eine Belohnung zu überreichen, was sehr geschätzt wurde.

Enttäuschung und Debatte über Helfende

Erwin Steingruber informierte sichtlich enttäuscht über das Jahresprogramm 2020. Seine Enttäuschung hat einen Grund: Nahezu alle Motorsportanlässe wurden aufgrund der Coronaeinschränkungen abgesagt.

Zum Schluss der Versammlung diskutierte der Verein das Thema Helfer nochmals rege. Aktuar Roger Widmer wies darauf hin, dass der Bergsprint schon zweimal kurz vor der Durchführung fast gescheitert wäre, weil zu wenig Helfer gefunden werden konnten. Er schlug eine Statutenänderung dazu vor. Zudem wurden einige Vorschläge der Anwesenden für die Suche nach helfenden Personen besprochen.

Ob es in zwei Jahren wieder einen Bergsprint geben wird, ist noch ungewiss und hängt von diversen weiteren Umständen ab. Klar ist aber, dass es nicht ohne fleissige Helfer geht. Dazu werden alle an einem Strick ziehen müssen.

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