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Dürfen stolz auf ihre Leistungen sein: Nico Anastasia und Fabio Kobelt. Bild: pd
Dürfen stolz auf ihre Leistungen sein: Nico Anastasia und Fabio Kobelt. Bild: pd

Nico Anastasia und Fabio Kobelt am Schweizerfinal in Zürich

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Für Fabio Kobelt ging ein Bubentraum in Erfüllung. Er konnte am vergangenen Samstag im Weltklasse-Stadion Letzi-grund in Zürich starten. Nico Anastasia hat sich bereits zum zweiten Mal für diesen Schweizerfinal qualifiziert. Auch bei kühlen und nassen Temperaturen liessen sich die beiden Jungs die Freude nicht nehmen, im Weltklasse-Stadion mit den besten der Schweiz um Punkte zu kämpfen. Nico zeigte eine starke Sprintleistung. Mit einer Zeit von 8,54 überzeugte er in seiner Paradedisziplin als viertschnellster Sprinter der Schweiz. Im Weitsprung musste er im zweiten Versuch einen «Sicherheitssprung» machen, da er den ersten übertreten hatte. Mit 4,27 m ist ihm dies auch sehr gut gelungen. Obwohl ihm am Kantonalfinal im Ballwurf eine neue persönliche Bestleistung gelungen war, konnte er an diese nicht ganz anknüpfen. Mit 37,80 m verlor er in dieser Disziplin die meisten Punkte gegenüber seinen Gegnern. Mit diesen Leistungen konnte sich Nico den 11. Schlussrang sichern. Fabio konnte im Sprint und Weitsprung fast auf die Hundertstelsekunde und den Zentimeter genau die Leistungen bringen wie am Kantonalfinal, 7,71 s über 60 m und 6,02 m im Weitsprung. Eine neue Bestweite erzielte er im Ballwurf mit 75,64 m. Exakt 5 m weiter als zwei Wochen zuvor am Kantonalfinal. Mit gesamten 2410 Punkten konnte er sich um 73 Punkte verbessern. Mit ihm aber auch die ganze Konkurrenz. Mit dem 8. Schlussrang konnte sich Fabio das letzte Diplom sichern und somit auch die Einladung zum Trainingscamp in Tenero für nächsten Sommer. Für Fabio war das Wochenende aber mit diesem Anlass noch nicht vorbei. Am nächsten Tag ging die Reise weiter nach Thun an die Staffel-Schweizermeisterschaften. Mit dem Team der LG Rheintal konnten sie die Silbermedaille in Empfang nehmen. (pd)