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(Bild: Michael Zanghellini/freshfocus)

Neue Zentren entlasten Ärzte - keines entsteht im Rheintal

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Die Regierung des Kantons St.Gallen hat den Bau von drei regionalen Corona-Konsultationszentren in Auftrag gegeben. Während sich für die Bevölkerung am Ablauf bei Symptomen nichts ändert, sollen die Zentren die Ärztinnen und Ärzte entlasten.

Der kantonale Führungsstab hat jetzt die Standorte festgelegt: Die drei Konsultationszentren werden in diesen Tagen in St.Gallen, Sargans und Rapperswil-Jona aufgebaut. Die Konsultationszentren können nur mit einer ärztlichen Überweisung aufgesucht werden.

Für Betroffene bleibt der Ablauf gleich: Personen, die schwere Symptome zeigen oder zu der besonders gefährdeten Gruppe gehören, melden sich zuerst telefonisch bei der Hausärztin oder dem Hausarzt an. Falls aus Sicht der Ärzteschaft eine Konsultation notwendig ist, wird die Hausärztin oder der Hausarzt die Person bei einem Konsultationszentrum anmelden, falls die Praxis keine weiteren Patienten aufnehmen kann. Anschliessend erhält die betroffene Person einen Termin in einem Konsultationszentrum.

Die drei Konsultationszentren werden auf dem Areal der Olma-Messen St.Gallen, im Sportzentrum Riet in Sargans und im Sportzentrum Grünenfeld in Rapperswil-Jona in Betrieb genommen. Geschultes Personal wird am 31. März 2020 den regulären Betrieb in den drei Zentren aufnehmen.

Zutritt erhält nur, wer vorgängig durch die Hausärztin oder den Hausarzt angemeldet wurde und sich ausweisen kann. Wer ohne Terminreservation vor Ort erscheint, kann nicht behandelt werden. Wir danken der Bevölkerung für die Einhaltung der Vorgaben.
 

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