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Eine der vielen Sorten des Sonnenröschens. «Ben Hekla» ist sogar zweifarbig.
Eine der vielen Sorten des Sonnenröschens. «Ben Hekla» ist sogar zweifarbig. (Bild: Bert Stankowski)

Nahrhafter Sonnenanbeter

Bert Stankowski Kommentare

Aus dem Schatzkästchen der Staudenwelt. Wer kennt es nicht, das liebliche Sonnenröschen? Ein kleiner Sonnenanbeter par excellence!

Sein lateinischer Name Helianthemum kommt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen «Helios» für Sonne und «anthemon» für Blume.

Das Sonnenröschen (Helianthemum) stammt aus dem Mittelmeerraum. Es ist ein kleines Zwergsträuchlein mit Staudencharakter. Das heisst, das Sonnenröschen verholzt an seiner Basis, fast so wie der Lavendel. Es wächst gerne auf Mauerkronen, in Steinfugen oder in Kiesbeeten bei voller Sonne. Der Boden sollte durchlässig sein, mit einem hohen Sand- und Kiesanteil. Auch in Gefässe können Helianthemum gut gepflanzt werden. Besonders eignen sie sich an sonnigen Steinwänden, wie sie heutzutage gern als Stützmauern verwendet werden.

Seine Blüten öffnen sich nur bei gutem Wetter und strecken sich immer der Sonne entgegen. Es gibt sie in den Farben Weiss, Gelb, Orange, Rosa oder Rot. Manche Blüten sind sogar gefüllt.

Das Sonnenröschen ist eine ausgezeichnete Bienenweide! Hummeln, Schmetterlinge und Wildbienen sind «ganz verrückt» auf sie und finden bei ihnen auch reichlich Nahrung in Form von Blütenstaub und Nektar.

Sie werden etwa 20 bis 30 Zentimeter hoch und bilden kleine polsterartige Sträuchlein, die auch im Winter grün bleiben. Im Spätherbst schneidet man die Triebe etwa auf eine Handbreite zurück. Dies fördert die Verzweigung und einen kompakten Wuchs.

Durch zu wenig Rückschnitt sind die Pflanzen nach einigen Jahren überaltert und sterben ab. Da lässt sich schnell mit Jungpflanzen aus dem Gartencenter eine Lücke füllen.

Wenn Sie also etwas Gutes für unsere Insekten tun wollen, schöner als mit einem Teppich von Sonnenröschen geht es nicht!

Bert Stankowski, Weisslingen

www.hostako.npage.eu

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