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Bald können sich auch Menschen impfen lassen, die nicht in einem Heim leben.
Bald können sich auch Menschen impfen lassen, die nicht in einem Heim leben. (Bild: key/Laurent Gillieron)

Nächste Woche wird in regionalen Schwerpunktpraxen geimpft

Sk/red Kommentare

Ab dem 18. Januar 2021 können sich im Kanton St.Gallen auch über 80-jährige Personen, die nicht in einem Betagten- oder Pflegeheim wohnen sowie Erwachsene mit chronischen Krankheiten und besonderen Risiken in einer von sechs regionalen Schwerpunktpraxen impfen lassen.

Mit der Zulassung des Impfstoffs von Moderna (die heute befristet erfolgt ist, Anmerkung der Redaktion) können kurz darauf auch die Hausärztinnen und Hausärzte impfen. Nach wie sei ist die Impfstoffmenge knapp und es könnten erst beschränkt Impftermine angeboten werden, schreibt der Kanton St.Gallen in einer Medienmitteilung. Erste Priorität hätten die besonders gefährdeten Personen.

Am 6. Januar 2021 ist im Kanton St.Gallen die Impfaktion gestartet. Mit den ersten Impfdosen werden Bewohnende und Mitarbeitende in Betagten- und Pflegeheimen geimpft. Mit der Lieferung von weiteren Dosen und der Zulassung des Moderna-Impfstoffs können ab der nächsten Woche weitere Zielgruppen gegen das Coronavirus geimpft werden.

Welche Zielgruppe kann nun geimpft werden? Über 80-jährige Personen, die nicht in einem Betagten-und Pflegeheim wohnen; zudem unabhängig vom Alter weitere Risikopatientinnen und -patienten mit chronischen Erkrankungen und besonderen Risiken gemäss den Impfempfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit

Wo wird geimpft? Voraussichtlich ab dem 18. Januar wird in sechs regionalen Schwerpunktpraxen geimpft.

Ab dem 25. Januar soll eine Impfung auch in den Hausarztpraxen möglich sein. Dies macht der Moderna-Impfstoff möglich. Dieser Impfstoff ist bezüglich Transport und Lagerung unkomplizierter und kann 30 Tage im Kühlschrank gelagert werden.

Wie funktioniert die Anmeldung für eine Impfung in den Schwerpunktpraxen? Die Anmeldung zur Impfung erfolgt durch die Hausarztpraxis. Die Praxen können ab Freitag ihre Patientinnen und Patienten an die sechs regionalen Schwerpunktpraxen überweisen. Weil erst wenige Impfdosen vorhanden sind, seien die Impftermine voraussichtlich rasch ausgebucht und es könnten Wartezeiten entstehen, warnt der Kanton.

Die sechs regionalen Schwerpunktpraxen nehmen keine direkten Anmeldungen für eine Impfung entgegennehmen. Die Anmeldung läuft ausschliesslich über die Hausarztpraxis.

Wie viele Impfdosen vom Moderna-Impfstoff erwartet der Kanton? Aktuell sind ca. 10'000 Impfdosen des Moderna-Impfstoffs für den Kanton St.Gallen angekündigt. Damit können 5000 Personen geimpft werden, da auch mit diesem Impfstoff zwei Impfungen nötig sind.

 

 

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