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Minimalistisch leben, aber wie? 8 Tipps für Anfänger

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Der Kleiderschrank ist voll, im Schuhregal kein Platzt mehr und was sich wirklich in der Allerlei-Schublade befindet weiss niemand. Über die Jahre kann sich einiges ansammeln, was nicht mehr benötigt wird. Wie startet man eine grosse Ausmistaktion und befreit sich von Krimskrams? Wir haben 8 Tipps, wie du einen minimalistischen Lifestyle einführen kannst.

1. Mach dir Gedanken über Ziel und Motivation
Ein minimalistischer Lifestyle hat viele Vorteile: Du sparst Geld, das du vielleicht in die nächsten Ferien investieren willst, du hast mehr Platz und Ordnung, musst weniger Dinge putzen und schätzt vermehrt die Dinge, die du bereits besitzt. Egal, was deine Ziele sind, führe sie dir vor Augen, wenn die Motivation zwischendurch etwas nachlässt.

2. Klein anfangen
Du musst nicht von heute auf morgen deine ganze Wohnung ausmisten. Sortiere jeden Tag nur ein paar Minuten oder nur eine Schublade aus.

3. Beginn mit einfachen Dingen
Die Reihenfolge, wie ausgemistet wird, spielt eine grosse Rolle. Wer sich zu Beginn von Lieblingsstücken trennt, verspürt vielleicht schnell starke Trennungsängste und verliert den Mut. Starte deshalb mit Dingen ohne emotionalen Wert. Beispielsweise bei der Tupperware- oder Sockenschublade. 

4. Stell dir diese Fragen beim Ausmisten
Du weisst nicht, wovon du dich trennen sollst? Folgende Fragen können helfen:

  • Macht mich dieser Gegenstand glücklich?
  • Ist er nützlich für mich? (Nicht generell, sondern für mich speziell)
  • Wenn er verloren ginge, würde ich diesen Gegenstand wieder kaufen?
  • Behalte ich das nur, weil es teuer war?
  • Behalte ich das nur, weil es ein Geschenk war?
  • Wie oft habe ich diesen Gegenstand im letzten Jahr benutzt?

5. Musst du das wirklich besitzen?
Nicht alles, was du benutzt, musst du auch besitzen. Dinge, die du vielleicht einmal im Jahr brauchst, kannst du auch leihen. Tausch dich mit deinen Nachbarn, Freunden und Familienmitgliedern aus und leiht euch gegenseitig eure Dinge aus. 

6. Zwischenlager: Dachboden
Wenn das Loslassen besonders schwer fällt, können aussortierte Dinge vorerst in einer Kiste auf dem Dachboden verstaut werden. Nach ein paar Monaten wird dir die Entscheidung, dich von diesen Dingen zu trennen, wahrscheinlich leichter fallen.

7. Hol dir Hilfe
Lass einen Freund oder eine Freundin beim ausmisten helfen. Als aussenstehende Person hat er oder sie keinen Bezug zu deinen Besitztümern und kann sie rational betrachten, was so manche Entscheidung erleichtert.

8. Mach ein Spiel daraus
Spiel während einem Monat das «Minimalismus-Spiel». Jeden Tag sortierst du einen Gegenstand mehr aus als am Tag zuvor. Du startest am Tag eins mit nur einem Gegenstand, am nächsten sortierst du zwei Dinge aus und so weiter. Somit bist du nach 30 Tagen bereits 465 Dinge losgeworden.

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