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Könnte nach dem Grenzlandturnier auch am Samstag ein Duell sein: Marc Dietsche (blau) gegen Mansur Mavlaev (rot).
Könnte nach dem Grenzlandturnier auch am Samstag ein Duell sein: Marc Dietsche (blau) gegen Mansur Mavlaev (rot). (Bild: Patrick Dietsche)

Meister Willisau gastiert zum «Kilbi-Kampf» in Kriessern

Patrick Dietsche Kommentare

Bei der RSK jagt ein Höhepunkt den nächsten. Nach dem stimmungsvollen Gemeindederby in Oberriet schaut die Ringerschweiz nun auf den Spitzenkampf zwischen Herausforderer Kriessern und Titelhalter Willisau, der am Kilbi-Samstag in Kriessern steigt. Die Gäste liegen zwei Punkte hinter der RSK auf  Rang zwei.

Vor der Saison gab es keine Zweifel über den Meisterfavo­riten Nummer 1; zu stark waren die Lions letzte Saison und in den Vorbereitungsturnieren. Doch nun hat die Verletzungshexe Willisau heimgesucht. Michi Portmann und Stifi Reichmuth fallen aus; zwei Athleten, die zu den sichersten Punktelieferanten gehören. Zwar ist eine Willisauer Stärke das breite Kader, doch die Ausfälle wiegen schwer. Dazu kam, dass mit Delian Alishahi und Samuel Scherrer zwei Topleute an der Aktiv-

WM waren. So lässt sich die Auftaktniederlage gegen Einsiedeln erklären. Nun wurde mit Jonas Bossert ein starker Ersatz für Portmann reaktiviert und die WM-Fahrer sind zurück. Der Sieg gegen Freiamt vom letzten Samstag, noch ohne Scherrer, hat gezeigt, dass die Lions zu alter Stärke gefunden haben. Nun wird sich zeigen, wie sich das Team von Trainer Gergely Gyurits nun gegen die bis anhin ungeschlagenen Kriessner schlägt.

Bei Kriessern drängen sich keine Änderungen auf. Wahrscheinlich wird Marc Dietsche sein Debüt im Team geben, nachdem er den Saisonauftakt wegen seinem WM-Start verpasst hatte. Eine Frage betrifft die obersten zwei Gewichtsklassen, wo man sich überlegt, ob weiter Ramon Betschart im Greco bis 130 kg antreten soll oder ob er mit Damian Dietsche den Platz tauscht. Eine Personalie könnte der Tuggener Leihringer Fritz Reber betreffen. Er wäre eine Alternative zu Dorien Hutter, der aber bisher eine gute Saison gezeigt hat. Kein Thema sind Qiyamuddin Rahmuddin und Saifulla Avtorkhanov. Sie tragen im Training zur positiven Entwicklung der RSK bei.

Die zweite Mannschaft steht am Samstag in der 1. Liga auf der Matte. In Oberriet duellieren sich die Kriessner ab 15.30 Uhr mit dem RC Winterthur und der RR Einsiedeln II.

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