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Staad (in weiss) ist zumindest bezüglich der Gruppeneinteilung nicht mehr Teil des Rheintaler Fussballs.
Staad (in weiss) ist zumindest bezüglich der Gruppeneinteilung nicht mehr Teil des Rheintaler Fussballs. (Bild: Remo Zollinger)

Mehr Derbys in der 2. Liga, weniger Derbys in der 3. Liga

Remo Zollinger Kommentare

Der Ostschweizerische Fussballverband hat am Mittwochmittag die Gruppeneinteilung für die nächste Regionalfussballsaison bekanntgegeben. Dabei kam es zu einigen Überraschungen. Auch die Gruppe des FC Widnau in der 2. Liga interregional ist bekannt.

Keine davon ist in der 2. Liga zu finden: Die Gruppe ist mehr oder weniger gleich wie in der letzten Saison. Dazu gekommen sind der FC Altstätten, der FC Flawil und der FC Uzwil II, die anderen Teams waren auch letzte Saison schon Teil der 2. Liga, Gruppe 1. Neu sind vier Rheintaler Mannschaften dabei, weshalb es wieder mehr Derbys als in der letzten Saison geben wird. Es sind dies neben Aufsteiger Altstätten auch Au-Berneck, Montlingen und St.Margrethen.

Die Gruppeneinteilung in der 3. Liga hingegen wirft einige Fragen auf. So spielen in der Gruppe 2 der FC Diepoldsau-Schmitter, der FC Rebstein und der FC Rüthi. In die Gruppe 3 eingeteilt wurde der FC Staad.

Wirft Fragen auf: Die Gruppeneinteilung des OFV für die Saison 2022/23.

2021/22 waren die Rheintaler Teams mit den Liechtensteinern in einer Gruppe. Diese wurden nun (abgesehen von Balzers II) in Gruppe 1 umgeteilt, während in der Gruppe 2 neben den drei Rheintalern und dem angesprochenen Balzers II viele Vereine sind, gegen die die Rheintaler normalerweise zumindest auf diesem Niveau nicht spielen. Es sind dies: Bad Ragaz, Buchs, Flums, Glarus, Sargans, Schmerikon, Uznach und Weesen II.

Geographisch ist die Einteilung der Gruppen 1 (gelb) und 2 (rot) kaum nachvollziehbar. (Buchs ist orange eingefärbt, weil es in beiden Gruppen mit je einem Team vertreten ist. In Braun die Gruppe 3, in Blau Gruppe 4.

Staad hingegen bekommt es in der 3. Liga, Gruppe 3, primär mit Gegnern aus dem Raum St.Gallen, dem Fürstenland, dem Bodensee und dem Appenzellischen zu tun. Auf Begeisterung wird diese Gruppeneinteilung auf dem Bützel nicht stossen, aber auch die anderen Rheintaler Teams werden deutlich weiter an die Auswärtsspiele fahren müssen als bisher.

Widnau in einer 15er-Gruppe

Auch die Amateurliga hat ihre Gruppeneinteilung vorgenommen. Dabei blieben Überraschungen aus: Der FC Widnau spielt in der 2. Liga interregional, Gruppe 5, gegen andere Teams aus dem Ostschweizerischen Fussballverband und solche aus dem Fussballverband der Region Zürich. 

Neu ist, dass 15 (nicht mehr 14) Teams in der Gruppe sind und es nur noch fünf Gruppen gibt; dies geschieht im Zug der Ligareform, die in der übernächsten Saison vier Gruppen à 16 Teams vorsieht. Neue Gegner für Widnau sind: Adliswil, Lachen/Altendorf, Thalwil, Uster, Balzers, Rapperswil-Jona II und Dardania SG.

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