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Heerbrugg

Landschaftsarchitekt Nik Alge (links) beantwortet Fragen eines Werkhof-Mitarbeiters.
Landschaftsarchitekt Nik Alge (links) beantwortet Fragen eines Werkhof-Mitarbeiters. (acp)

Mehr Biodiversität und grüne Oasen

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Hochwertig gestaltete Freiräume sind ein wichtiger Teil der Stadt- und Dorfentwicklung. Der Unterhalt der grünen Oasen birgt für die zuständigen Hauswarte oder Werkhof-Mitarbeiter durchaus auch neue Herausforderungen.

Im Rahmen der Projektreihe "Grünes Band" hatte der Verein St. Galler Rheintal (VSGR) Projektplaner, Landschaftsarchitekten, Gartenbaufirmen, Werkhof-Mitarbeiter und Gemeindeverteter eingeladen, zwei Objekte zu besichtigen. Der Park im Innenhof der Überbauung 36.5° in Heerbrugg besteht seit knapp einem Jahr.

Landschaftsarchitekt Nik Alge setzte sein Konzept mit exotischen Pflanzen um, die ein vielfältiges Farben- und Formenspektrum bieten. Der für die Überbauung zuständige Hauswart, Gabriel Gubelmann, ist kein gelernter Gärtner. Er gibt unumwunden zu, nicht genau zu wissen, wie welcher Baum oder welcher Strauch geschnitten werden müsse. Nik Alge beruhigt an dieser Stelle durch seinen Hinweis, dass er während der ersten  Jahre noch besonderes Augenmerk auf den Park legen werde.

Die grünen Freiräume der Siedlung Bommert in Widnau  - magere Fettwiesen mit einheimischen Pflanzen, Rasenfläche, 23 Obstbäume, ein Nussbaum und ein üppiges Kräuterbeet -  betreut Miriam Tschofen. Sie hat dabei relativ freie Hand und schneidet die Bäume und Sträucher zweimal im Jahr.

Die Anlage sei im Frühling und Sommer sehr vielfältig, im Herbst eher etwas weniger, erklärt Miriam Tschofen. Das Obst der Obstbäume und auch die Kräuter werden kostenlos an die Bewohner abgegeben.