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Die Räbafäger setzten den Schluss- und Höhepunkt an ihrer Jubiläumsfeier.
Die Räbafäger setzten den Schluss- und Höhepunkt an ihrer Jubiläumsfeier. (Bild: René Jann)

Manege frei für die Räbafäger

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Auf der Allmend feierte die Guggenmusik Räbafäger mit dem Circus Jubilee das 25-Jahr-Jubiläum. Dieses fand nicht nur bei der Bevölkerung, sondern auch bei den benachbarten Guggen grossen Zuspruch.

René Jann

Am Freitagabend fand als Auftakt zur Jubiläumsfeier der Guggenmusik Räbafäger eine zünftige Partynacht auf dem Programm, umrahmt von viel beachteten Live-Auftritten von Enrico Lenzin, den beiden Bands Brass2go und Slam Jam sowie Turnern des Trainingszentrums Rheintal. Für den Höhepunkt des Galaabends sorgte die Jubiläumsshow der «Räbis». Bereits am Samstag stand ab 14 Uhr der Rummelplatz auf der Allmend wieder offen, diesmal vor allem für Familien mit Kindern. Für eine hallende und vor allem stimmungsvolle Guggernacht sorgten dann ab 19.30 Uhr die Guggenmusiken Bazzaschüttler, Städtli-Chlepfer, Güggigässler, Rhii-Jooli, Burgtätscher, Nuklear-Spränger und Lavaria.

Den Schluss- und fulminanten Höhepunkt setzten aber die «Räbis» mit ihrer eigenen Jubi-Show, die das Zirkuszelt zum Kochen brachte. Einmal mehr hatte Gugger-Major Mario Söldi seine Formation für das 25-Jahr-Jubi­läum zu Höchstleistungen angespornt und brillierte mit einer perfekten Show, die jeden Guggen-Fan einfach packte. Für einen fasnächtlichen Rahmen verantwortlich war zudem die einheimische Perchtengruppe Riettüüfeltriiber, fürs leibliche Wohl schauten die Röllelibutzen.

Das Fasnachtsthema weitergesponnen

«Zirkus» hiess das Motto der letzten Fasnacht. «Mit diesem Motto wollten wir zum Jubiläum auch die Nichtfasnächtler ein­beziehen», sagte Matthias Keel-Waibel, Präsident der Räbafäger. Die Vorbereitung habe rund ein Jahr in Anspruch genommen. So sei das Zirkuszelt des Circus Monti für diesen Anlass reserviert und letztlich auf dem Allmendplatz aufgebaut worden. Dann habe die Infrastruktur für den Rummelplatz und das Begegnungsfest gestellt werden müssen. Dabei seien die «Räbis» von verschiedenen Vereinen und Privaten unterstützt worden.

Als erfreulicher Nebeneffekt sei dabei auch das freundschaftliche Nebeneinander mit den Bienenwäblern, Städtli-Chlepfern, Röllelibutzen und dem Musikverein Marbach zum Ausdruck gekommen. Zur Abrundung am Sonntag spielten auch die Stadtmusik Altstätten und der Tambourenverein Lüchingen zusammen mit den Räbafägern am gelungenen Frühschoppen, bis dann in den frühen Nachmittagsstunden im Circus Jubilee für die nächsten 25 Jahre der Vorhang wieder fiel.

Die frohen Stunden auf der Allmend würden sicher noch lange nachwirken, meinte der Präsident der Räbafäger.

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