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Thomas Litscher: Gut angefangen, aber Tempo nicht halten können.
Thomas Litscher: Gut angefangen, aber Tempo nicht halten können. (ys)

Litscher fällt aus Top 10

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Thomas Litscher lag an der EM am Monte Tamaro lange in Führung, erreichte am Schluss aber keinen Top-10-Platz.

Thomas Litscher zeigte zu Beginn, dass er gut in Form ist. Er fuhr sofort nach vorne und war in der zu Beginn aus acht Fahrern bestehenden Spitzengruppe meiste in den vorderen Positionen anzutreffen. Zu Beginn der dritten Runde führte er das Feld gar an, fiel aber kurz darauf um etwa eine halbe Minute zurück. Danach fuhr er um den zehnten Platz herum, der sein Ziel war, fiel aber noch aus den Top10.

Die Schweizer, an der WM von den Franzosen geschlagen, bestimmten von Anfang an das Tempo. Nino Schurter und der junge Tessiner Filippo Colombo diktierten mit Litscher die Pace. später schloss auch der schlecht gestartete Mathias Flückiger zur Spitze auf. 

Nino Schurter, hier vor dem drittklassierten Mathias Flückiger, wurde zum ersten Mal Europameister.

Weltmeister Jordan Sarrou hielten die zwei Schweizer auf Distanz, aber nicht den WM-Dritten Titouan Carod, ebenfalls aus Frankreich. In der zweitletzten Runde setzten sich Schurter und der Franzose ab, Flückiger konnte dahinter nur noch seine Bronzemedaille sichern. Vorne schien Carod mehr Reserven zu haben, aber ein unglaublicher Angriff von Schurter besiegelte sein Schicksal. Der achtfache Weltmeister fuhr zu seinem ersten EM-Titel.

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