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«Leuchtende Augen sind unser Lohn»
«Leuchtende Augen sind unser Lohn»

«Leuchtende Augen sind unser Lohn»

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Bei schönstem Vorsommerwetter begeisterte kürzlich das Duo Kernbeisser mit seinen Liedern die Bewohner der Altersheime Watt und Sonnenschein in Reute. «Die leuchtenden Augen der Zuhörer sind unser schönster Lohn», sagte das seit fast vierzig Jahren im In- und Ausland gastierende Künstler-Ehepaar Inga und Wolf Buchinger aus dem thurgauischen Erlen. Das Gastspiel des Ehepaars kam im richtigen Moment, passte es doch ausgezeichnet zur jetzt erfolgten Lockerung des Lockdown. «Besonders erfreulich, dass auch das Wetter mitspielte und das Konzert im Freien stattfinden konnte», erklärte Jakob Egli, der seit gut vier Jahren das Heim Watt und neuerdings auch das Haus Sonnenschein leitet. Mit Keyboardklängen, Gesang und kurzen Kommentaren zu den Liedern nahmen Inga und Wolf Buchinger die Zuhörer mit auf eine vergnügliche musikalische Weltreise. Evergreens in Deutsch, Französisch und Englisch weckten Erinnerungen. Die Heimbewohner summten mit und wiegten sich im Takt der Hits. Schlager wie «Marina» aus den späten 1950er-Jahren, der Kultsong «Non, je ne regrette rien» von Edith Piaf, das an Peter Alexander erinnernde Lied von der kleinen Kneipe sowie «Rivers of Babylon» liessen in die Vergangenheit abtauchen und wurden mit viel Applaus bedacht. «Wir wollen in der schwierigen Coronazeit mit ihren vielen Einschränkungen Freude bereiten. Gerne sind wir bereit, auch andere Heime im Appenzellerland und Rheintal zu besuchen», sagten die Kernbeissers bei ihrem Abschied in Reute. (egb)

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