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Paolo Columpsi wird in der Abwehr gefordert sein.
Paolo Columpsi wird in der Abwehr gefordert sein. (Bild: Fabio Baranzini)

Letzte Spiele vor dem «Final 4»

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In der Nationalliga A der Faustballer stehen Diepoldsau und Widnau vor Testspielen unter Wettbewerbscharakter.

In etwas mehr als einem Monat steht für die Faustballer der Finalevent der besten vier Mannschaften auf dem Plan. Für ihn hat sich der SVD Diepoldsau-Schmitter bereits qualifiziert, weshalb die letzten Runden von diesem Wochenende zumindest für die Tabelle unbedeutend sind. Dennoch wollen die Rheintaler die Testspiele unter Wettbewerbscharakter erfolgreich bestreiten.

Eigentlich wollte Diepoldsau sich an der Heimrunde am Samstag (ab 11 Uhr, Sporthalle Kirchenfeld) und am Sonntag so richtig für das Finalwochenende warmspielen. Daraus wird aber nichts, denn nebst Lukas Lässer (wegen der Coronaauflagen verhindert) fällt auch sein Bruder Christian mit einer Ellbogenverletzung aus. So fehlt der ganze Angriff. Dazu kommt, dass Kenneth Schoch im Militär keinen Wochenendurlaub erhält und so ebenfalls fehlt. Immerhin kann Malik Müller einspringen und das dünne Kader aufstocken, allerdings fehlt ihm der Spielrhythmus, da er in dieser Saison noch kein Spiel bestritt.

So geht Diepoldsau trotz Tabellenführung als Aussenseiter in alle vier Partien. Am Samstag trifft der SVD daheim auf den Tabellenzweiten Elgg-Ettenhausen, der sich vor einer Woche beim Championscup mit Europas Faustballelite gemessen hat. Danach steht das Spiel gegen den Tabellenletzten aus Jona an. Am Sonntag steigt der letzte Vorrundenspieltag in Wilen. Dort bekommt es Diepoldsau mit Oberentfelden und Rickenbach-Wilen zu tun.

«Wir sehen diese Runden als Herausforderung. Um mithalten zu können, müssen wir in der Defensive über uns hinauswachsen, um den geschwächten Angriff etwas zu kompensieren. Natürlich rechnen wir uns keine allzu grossen Chancen aus, aber jedes Spiel muss zuerst gespielt werden und wir wissen nicht, wer bei den Gegnern auf dem Platz steht. Wir wollen alles daran setzen, die Gegner zu ärgern und den einen oder anderen Punkt mitzunehmen. Das Wichtigste im Hinblick auf den Finalevent wird aber sein, dass sich niemand mehr verletzt», gibt Captain Mathias Ziereisen die Marschroute vor.

Ganz sicher für den «Final 4» qualifiziert ist Widnau mit acht Punkten noch nicht, aber es müsste mit dem Teufel zugehen, dass dies nicht klappt. Widnau hat nur noch zwei Spiele und trifft am Sonntag in Wilen auf Schlusslicht Jona sowie Oberentfelden (4.), das ebenso wie RiWi noch Widnau überholen könnte. Dass dies gleich beiden gemeinsam gelingt, ist sehr unwahrscheinlich. (red/mm)

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