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Leserbriefe: «Gern mehr Restaurants und Veloparkplätze»

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Zum Bericht «Neue Läden in der Marktgasse» Ausgabe vom 9. Oktober

Als Auswärtige, die nebst dem Wochenmarkt auch sonst noch jede Woche mindestens einmal in Altstätten sind, freuen wir uns sehr über die Aufwertung des Städtli mit neuen Läden. Wir hoffen aber, dass wir auch in Zukunft in der Marktgasse mehr als nur ein Restaurant finden, wo man auch Pause machen und einen Kaffee trinken kann. Und dies möglichst auch draussen. Da wir immer mit den Velos kommen, würden wir es auch sehr begrüssen, wenn im Zentrum der Marktgasse ein oder zwei Autoparkplätze zugunsten von Veloparkplätzen umgenutzt würden. Eine autofreie Altstadt wurde zwar vor einiger Zeit ja abgelehnt, aber vielleicht findet der Stadtrat eine andere Möglichkeit, den oftmals unnötigen Durchreiseverkehr etwas einzuschränken. Wir kämen dann noch lieber nach Altstätten.

René Zünd und fünf weitere Marbacher

 

Warum der Titel «Konzernverantwortungsinitiative» falsch ist

Am Samstag äusserte sich Jakob Buschor aus Altstätten in dieser Zeitung zur «Konzernverantwortungsinitiative». Leider besteht bereits der erste Abschnitt seines Leserbriefes den Faktencheck nicht.

Herr Buschor schreibt, dass von der Initiative nur Konzerne betroffen wären – und davon gebe es ja gar nicht so viele in der Schweiz. Leider ist diese Behauptung – genauso wie der trügerische Titel der Initiative – falsch. In Tat und Wahrheit sind längst nicht nur ein paar wenige Konzerne, sondern Tausende Unternehmen im ganzen Land von dieser radikalen Vorlage betroffen. Sobald es um die Haftung geht, sind kleine und mittlere Betriebe sogar noch stärker tangiert als die Grossbetriebe.

Gegen Ende seines Briefes äussert Herr Buschor seine Sympathie für die Idee, dass in ausländischen Ländern künftig Schweizer Recht gelten solle. Mit Verlaub: Wollen wir, dass sich die Schweiz künftig zur Weltpolizistin aufspielt? Ist es wirklich in unserem Sinne, dass wir anderen Ländern unsere Rechtsgrundsätze aufzwingen und ihnen damit zu verstehen geben, dass die Gerichte in ihrem Land nicht taugen? Ich finde es richtig und wichtig, dass sich die Schweiz für bessere Bedingungen in Entwicklungsländern einsetzt. Eine «koloniale» Vorlage wie diese ist aus meiner Sicht aber klar das falsche Mittel dazu.

Reinhard Frei, Au

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