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Schachen-Reute

Lesegesellschaft fasst Parolen

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Die Lesegesellschaft Schachen diskutierte die Abstimmungsvorlagen vom 9. Februar unterschiedlich intensiv. Sie empfiehlt beide Vorlagen, wenn auch unterschiedlich klar, zur Ablehnung. Die Vorschläge der zwei Kandidaturen fürs Obergericht werden zur Kenntnis genommen.

Eher weniger denn mehr Gesetze

Dem Grundgedanken der Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» werde von verschiedener Seite viel Sympathie entgegengebracht. Da aber die Probleme, sowohl was den Leerwohnungsbestand betreffe, als auch der heutige Anteil an Wohnungen im Eigentum gemeinnütziger Wohnbauträger, in den Kantonen sehr unterschiedlich sei, werde eine einheitliche gesamtschweizerische Lösung seitens der Lesegesellschaft «nicht als zielführend erachtet». Der Ausruf, nicht mehr Gesetze oder Gesetzesergänzungen als unbedingt nötig, habe sich auch diesmal durchgesetzt.

Eine knappe Mehrheit innerhalb der Lesegesellschaft erachte die Gefahr einer Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung «als nicht gegeben», heisst es in der entsprechenden Mitteilung.

Für die Ergänzungswahl ans Obergericht habe man versucht, untereinander mehr Informationen über die beiden Kandidierenden auszutauschen. Dabei habe es für Erwin Ganz, Alt-Gemeindepräsident Lutzenberg, «schon fast ein Heimspiel» gegeben. (pd)

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