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Mischten auf nationaler Ebene mit: (hinten v. l.) Anastasia Weder und Jana Sieber, (vorne v. l.) Kim Frei, Leni Leufen und Lea Schefer.
Mischten auf nationaler Ebene mit: (hinten v. l.) Anastasia Weder und Jana Sieber, (vorne v. l.) Kim Frei, Leni Leufen und Lea Schefer. (Bild: mil)

Lea Schefer schafft die Quali

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An den nationalen Qualiwettkämpfen in Näfels und Basel zeigten die Gymnastinnen, welch grosses Können sie bereits im Alter von neun bis zwölf Jahren haben.

Höchstschwierigkeiten, die eine grosse Beweglichkeit erfordern, sowie hohe Würfe in allen Varianten und mit allen Handgeräten wurden zu originellen Übungen zusammengestellt. Dabei spielten auch die Musikauswahl und der Ausdruck eine wichtige Rolle. Nur wenn alles zusammen passte und die perfekte Übung präsentiert wurde, konnte eine gute Rangierung erreicht werden.

Hohe Hürden, die nur schwierig zu erreichen sind

Aufgrund der grossen Teilnehmerfelder durften nur jeweils 80 Prozent aller Gymnastinnen ihre dritte (P2) respektive vierte (P3) Übung vorturnen. Während die Mädchen aus dem RLZ Ost mit einem grösseren Trainingspensum sogar um die Final­qualifikation kämpften, war das ersehnte Ziel der zwei Vereinsmädchen aus Diepoldsau das Erreichen der 80 Prozent. In der ersten Quali konnte Lea Schefer (P2) mit ihrem hervorragenden sechsten Rang bereits das Ticket für die Schweizer Meisterschaft lösen. In der zweiten Quali erreichte sie mit drei konstanten Übungen ohne Handgerät, mit Ball und mit Seil als Neunte eine weitere Toprangierung. Ihre Trainingskollegin Leni Leufen, die ebenfalls der RG Berneck angehört und im RLZ Ost trainiert, durfte jeweils alle drei Übungen turnen, konnte sich jedoch nicht für die Schweizer Meisterschaft qualifizieren.

0.1 Punkte fehlten Kim Frei zur dritten Vorführung

Jana Sieber und Kim Frei, beide im Verein RG Diepoldsau-Schmitter am Trainieren, konnten ihr Ziel in der ersten Quali nicht erreichen und mussten bereits nach zwei Übungen den anderen Gymnastinnen zuschauen. Während an diesem Wettkampf die Übungen ohne Handgerät und mit Seil präsentiert wurden, starteten am zweiten Wettkampf alle Gymnastinnen mit dem Ball und nur 80 Prozent von allen turnten ebenfalls mit dem Seil. Dank einer verlustfreien und sauberen Übung erreichte Jana Sieber den 30. Zwischenrang und durfte damit auch die dritte, in harten Trainingsstunden einstudierte Vorführung präsentieren. Kim Frei fehlte dafür das nötige Wettkampfglück und der Minimalabstand von 0.1 Punkten, um dieses Ziel zu erreichen.

Nebst den Jugendqualis ­finden ebenfalls zwei Quali­fikationswettkämpfe für die ­älteren Juniorinnen und Seniorinnen statt. Dabei nehmen in dieser Saison jedoch keine Rheintaler Mädchen teil. So bleibt Lea Schefer die einzige Rheintaler Teilnehmerin an der Schweizer Meisterschaft im Juni in Zürich. (mil)