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Dorien Hutter (rot) dürfte auch am Samstag gegen Hergiswil zum Einsatz kommen.
Dorien Hutter (rot) dürfte auch am Samstag gegen Hergiswil zum Einsatz kommen. (pd)

Kriessern vor lösbarer Aufgabe

Patrick Dietsche Kommentare

Im letzten Kampf der Vorrunde in der Winforce Premium League gastieren die Rheintaler beim punktelosen Schlusslicht Hergiswil.

Die Luzerner Hinterländer tun sich nach wie vor schwer, nach dem verlorenen Coronajahr den Wettkampfrhythmus zu finden. Nun hoffen sie, mit der wegen Verletzungen ersatzgeschwächten Ringerstaffel Kriessern einen angeschlagenen Gegner vorzufinden und ein Erfolgserlebnis einzufahren.

Das Team der Hergiswiler besteht aus einer Mischung von Nachwuchskräften und Routiniers, wobei die Brüder Suppiger als langjährige Teamstützen und Gerüst der erfolgreichen Mannschaft der 2000er-Jahre nicht mehr dabei sind. Ihre Nachfolger bringen noch nicht die Performance auf die Matte, die nötig wäre, um ganz vorne mitzumischen – und daher orientiert man sich eher nach hinten.

Die bekanntesten Namen im Hergiswiler Ensemble sind Thomas Wisler, Martin Grüter und Raphael Kaufmann. Sie haben schon in den Meisterjahren (zwei Titel 2012 und 2013) zum Stamm gehört und sind nach wie vor nicht zu unterschätzen. Stark ist auch Sven Bamert, der in diesem Jahr sowohl bei den Junioren als auch bei den Aktiven bei den Schweizer Meisterschaften auf dem Podest gestanden ist. Coach Thomas Röthlisberger wird versuchen, seine Ringer optimal auf den samstäglichen Gegner einzustellen, doch ohne einen Lucky Punch einer seiner Athleten, also einen unerwarteten Sieg gegen einen stärker eingestuften Gegner, dürfte es auch in diesem Kampf schwierig werden.

RS Kriessern: Die Kunst des Improvisierens

Auch wenn die Aufgabe lösbar erscheint, wird es für die Verantwortlichen der RS Kriessern eine Herausforderung sein, eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen, die die Erwartungen erfüllen kann. Etliche verletzte oder angeschlagene Ringer führen dazu, dass die Coaches Mirco Moser und Damian Dietsche weiterhin improvisieren müssen. Am Samstag kommt erschwerend hinzu, dass die beiden Leihringer aus Weinfelden nicht mit von der Partie sein werden, da sie mit ihrem Stammklub in Brunnen antreten müssen. Neben den Langzeitverletzten Fabio Dietsche und David Hungerbühler dürfte auch Ramon Betschart nicht zum Kampf antreten können. Marc Dietsche steckt in der WM-Vorbereitung und dürfte ebenfalls fehlen. Ob Christoph Wittenwiler wieder einsatzfähig ist, wird kurzfristig entschieden.

Damit wird am Samstag ab 20 Uhr in Hergiswil ein sehr junges Kriessner Team antreten, das durch die routinierten Tobias Betschart und Damian Dietsche sowie die Kaderathleten Dominik Laritz und David Loher hoffentlich erfolgreich durch den Kampf geführt wird.

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