rheintaler.ch

(unsplash)

Königsdisziplin des Eierkochens: So gelingt das perfekte, pochierte Ei

At Kommentare

In Hipstercafés ist das pochierte Ei nicht mehr von der Brunch-Karte wegzudenken. Meist mit Avocado-Toast serviert, sieht es nicht nur mega aus, sondern schmeckt auch so. Ein perfektes pochiertes Ei zu kochen soll gelernt sein – mit diesen sechs Tipps hast du bald den Dreh raus.

Das Grundkonzept hört sich einfach an: Rohes Ei in eine Schüssel schlagen, ins heisse Wasser geben und etwa drei Minuten kochen lassen. Dabei gibt es aber einige Punkte zu beachten.

  1. Verwende sehr frische Eier, denn frisches Eiweiss gerinnt viel besser. Die pochierten Eier gelingen am besten, wenn die Eier nicht älter als sechs Tage sind.
  2. Das Wasser muss simmern und nicht kochen. Dafür kochst du Wasser auf und nimmst es danach von der heissen Herdplatte. Sobald das Wasser nicht mehr sprudelt, kann das Ei hinzugefügt werden.
  3. Benutze eine kleine Schüssel, um das Ei sorgfältig ins Wasser zu geben. Das Ei sollte ins Wasser gleiten.
  4. Dieser Tipp ist für Menschen mit Fingerspitzengefühl: Mit einem Löffel rührst du im Wasser, damit sich ein Strudel bildet. Dann lässt du das Ei in seine Mitte gleiten. So erhält das pochierte Ei eine schöne Form.
  5. Kleide eine kleine Schüssel mit Frischhaltefolie aus und bestreiche sie mit Olivenöl. Das rohe Ei hineingeben und einen Knopf in die Frischhaltefolie machen. Danach kommt das Beutelchen ins Wasser und das Ei erhält eine perfekte Form. Frischhaltefolie aufschneiden und fertig.
  6. Oft wird geraten, Essig ins Wasser zu mischen, damit das Ei schneller bindet. Der Nachteil bei diesem Trick: das Ei nimmt den Essiggeschmack an, was viele stört.

Wie bei vielem im Leben: Übung macht den Meister. Mit etwas Geduld geniesst du bald einen Brunch wie im Hipstercafé bei dir zu Hause.

Folge uns: