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Thal

  • Die «Rätschhexen» brillierten mit Sprüchen aus dem Dorf.
    Die «Rätschhexen» brillierten mit Sprüchen aus dem Dorf. (Bilder: Esther Tobler )
  • Die «Rätschhexen» brillierten mit Sprüchen aus dem Dorf.
    Die «Rätschhexen» brillierten mit Sprüchen aus dem Dorf. (Bilder: Esther Tobler )
  • Die «Rätschhexen» brillierten mit Sprüchen aus dem Dorf.
  • Die «Rätschhexen» brillierten mit Sprüchen aus dem Dorf.

Knatsch und Möchtegern-Biker

Esther Tobler Kommentare

Im «Ochsen», «Looping» und «Jägerhaus» warteten viele neugierige Zuhörer auf die Gruppen der traditionellen Klickenfasnacht. Diese traten im Halbstundentakt auf.

Die «Tschugger» eröffneten den Thaler Klickenabend am Freitag wie immer in ihren eigenen, alten Uniformen mit Musik und träfen Sprüchen. Da nun auch der dritte Polizist in Rente ging, sparten seine Kollegen nicht mit Ratschlägen für seine Zukunft. Damit es ihm nicht langweilig wird, liess er ja bereits einen Blitzer in seinem Garten aufstellen. Die Postgugge aus Rorschach und Umgebung trat mit neuen Gesichtern, sprich Musikanten, auf. Ihre «Plätzlikostüme» sind längst Kult und ihre Musik ist äusserst gehörfällig.

Thaler Baustellen fürs Biketraining optimal

Die «Beobachter», ein junges Geschwisterpaar aus Thal, erwähnten die schwierige Fusionsgeschichte der Frauenvereine und dass die erfolgreichen Biker Neff und Litscher in Thal Top-Trainingsverhältnisse dank der Baustellen im Dorf finden. Dankbar war auch die Geschichte des Garagisten, der trotz Warnungen mit dem Auto eines Kunden im Dorf geblitzt wurde.

Die «Lustgurken» aus Lutzenberg schauen seit Jahren auf Thal herunter und sparen nicht mit bissigen Sprüchen. Sie haben auch immer passende Bilder dazu – und wer nicht erwähnt wird, ist nicht prominent! Das Kellerfest wurde thematisiert, eine brennende Hecke sowie ein Möchtegern-Biker, der beim Arzt einen Muskelkater diagnostiziert bekam.

Die «Räbeforzer» liessen den Saal erbeben mit ihren Rhythmen. Das Publikum klatschte und tanzte mit. Die solistischen Einlagen begeisterten. Den Schluss machten die «Rätschhexen» mit Sprüchen vom Dorf und über die Gemeindegrenzen hinaus. Das Feuerwehrmonstrum «Theo 1» der Flughafenfeuerwehr, das schwer zu handhaben ist wegen der französischen Anleitung, Verpflegungsprobleme an Festen oder politischer Knatsch in der Gemeinde waren Themen. Der Abend bot beste Unterhaltung dank der engagierten Gruppen.

Esther Tobler