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Wer wollte, durfte auf dem Esel reiten.
Wer wollte, durfte auf dem Esel reiten.

Kläuse und Schmutzlis – so weit das Auge reicht

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Walzenhausen Gleich ein Heer von Kläusen und Schmutzlis samt Esel fanden den Weg auf die Franzenweid. Initiiert von der Kommission «Kompass», organisierte Rebecca Fontoura-Schreiber zusammen mit einem Team den diesjährigen Klausabend. Ausgelassene Stimmung auf dem Sportplatz: Kinder spielten, Erwachsene stärkten sich mit Gerstensuppe, tranken Glühwein oder Punsch. Um 18.30 Uhr war es zwar kalt, aber sternenklar. Der Platz war wunderschön beleuchtet. Eine halbe Stunde später hörte man ein Glöckchen aus der Ferne. Das muss der Samichlaus mit seinem Schmutzli sein. Doch wer folgt den beiden da? Noch ein Klaus und ein Schmutzli und noch zwei! Und gemütlich neben einem weiteren Klaus schlenderte ein Esel mit struppiger Mähne.

Vier Kläuse, drei Schmutzlis und ein Esel. Das hat es noch nie gegeben. Die Kinder kamen aus dem Staunen nicht heraus. Die Spannung stieg. Zuerst nannte einer der Kläuse die Namen einiger Kinder, dann der andere. Diejenigen, die nicht namentlich aufgerufen wurden, durften zum dritten Klaus. Und jedes Kind bekam vom Schmutzli ein Säckli mit feinen Nüssen, Mandarinen und Schokolade. Wer mochte, durfte eine Runde auf dem Esel reiten, der vom vierten Samichlaus geführt wurde. Als sie sich verabschiedeten, spürte man ein wenig die Erleichterung der Kinder. (IO)