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Thal

In fünf Workshops im Herbst und Winter 2021 brachten insgesamt rund 80 Kinder mit unterschiedlichsten Hintergründen ihre Ideen für eine Kinderrechte-App ins Projekt ein – zum Beispiel indem sie eine Szene aus ihrer Lebenswelt zu den Kinderrechten kneteten.
In fünf Workshops im Herbst und Winter 2021 brachten insgesamt rund 80 Kinder mit unterschiedlichsten Hintergründen ihre Ideen für eine Kinderrechte-App ins Projekt ein – zum Beispiel indem sie eine Szene aus ihrer Lebenswelt zu den Kinderrechten kneteten. (pd)

Kinderbeirat besucht Thal

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Während zwei Stunden konnten sich die Kinder in Thal aktiv mit verschiedenen Fragestellungen aus dem Projekt «Kinderrechte in der Tasche» auseinandersetzen.

Thal Nach dem ersten Treffen des Kinderbeirats in St. Gallen wünschten sich die Kinder einen Turnaround der Durchführungen. Deshalb fand das lebendige zweite Treffen auf Wunsch einiger Mitglieder des Kinderbeirats an der Schule Feld in Thal statt. 

Comicartige Darstellung ist den Kindern wichtig

Für die Kinder standen verschiedene Illustrationsstile für die Kinderrechte-App zur Verfügung. Anhand dieser konnten die Kinder priorisieren, welcher grafische Stil für die geplante App schliesslich ausgewählt werden sollte. 

Es wurde lebendig diskutiert und verschiedene Argumente für oder gegen die einzelnen Illustrationsvarianten wurden hervorgebracht. Einig waren sich die Kinder lediglich darin, dass eine comicartige Darstellung in der App wichtig ist. Einfach und doch real, mit viel Humor und Fantasie. 

Weiterer Diskussionspunkt des Kinderbeirats war die Frage, welche Situationen Kinder gerne in der App wiederfinden möchten, um zu erfahren, welches ihre Rechte sind. «Darf mich meine Lehrerin vor die Türe stellen als Strafe?», war beispielsweise eine der vielfältigen Fragen, auf die die Kinder gerne in der App eine Antwort finden würden. Damit ihre Ansichten und der Blick auf die Welt und Umwelt nicht in folgenden Prozessschritten verloren gehen, wurden die Statements der Kinder aufgezeichnet. Diese Tonaufnahmen werden dem Entwickler- und Designteam des Projektes weitergegeben, damit diese sich eine möglichst genaue Vorstellung der Lebenswelt der Kinder machen und so die App entlang ihrer Bedürfnisse entwickeln können. Der Kinderbeirat ist ein partizipatives Element des Projektes «Kinderrechte in der Tasche». 

Dieses setzt eine für und mit Kindern gestaltete App zur Vermittlung und Wahrnehmung ihrer Rechte um. Das interdisziplinäre Forschungsteam der OST – Ostschweizer Fachhochschule wird von Menschenrechtsexpertinnen und -experten der Pädagogischen Hochschule Luzern ergänzt. Unterstützt wird das Projektvorhaben durch ein umfassendes Partnernetzwerk Schweizer Organisationen im Bereich der Kinderrechte.

Zwei weitere Treffen bis im Februar

Der Kinderbeirat trifft sich bis Februar 2023 voraussichtlich noch an zwei Terminen als Gruppe an unterschiedlichen Orten in der Ostschweiz. Geleitet werden die Treffen von zwei Fachpersonen der OST – Ostschweizer Fachhochschule, die Erfahrungen in der direkten Arbeit mit Kindern haben. Interessierte Kinder können sich bei kinderbeirat@ost.ch melden. Weitere Informationen: www.ost.ch/kinderbeirat. (pd)

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