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Jolande Neff feiert bereits den zweiten Saisonsieg im Short Track. Klappt's am Sonntag auch erstmals über die olympische Distanz?
Jolande Neff feiert bereits den zweiten Saisonsieg im Short Track. Klappt's am Sonntag auch erstmals über die olympische Distanz? (ky)

Jolanda Neff siegt im Kurzrennen

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Auf ihrer Lieblingsstrecke in Mont-Sainte-Anne (Kanada) gewann die Thalerin zum vierten Mal in ihrer Karriere im Short Track.

Das Mountainbike-Wochenende im kanadischen Mont-Saint-Anne ist aus Schweizer Sicht ideal lanciert worden. Während bei den Frauen Jolanda Neff das Short-Track-Rennen gewann, setzte sich bei den Männern ihr Landsmann Filippo Colombo durch. Als Dritte fuhr auch Alessandra Keller aufs Podest.

Für Neff war es der insgesamt 4. Sieg im Short Track. Nach zuletzt zwei 5. Rängen scheint die Ostschweizerin wieder in Topform. Ihren Favoritenstatus für das Cross-Country-Rennen am Sonntag hat Neff damit noch einmal unterstrichen: Hier feierte die Olympiasiegerin bereits 3 Weltcup-Siege und WM-Silber über die olympische Distanz. Allerdings hatte sie zuletzt nach drei krankheitsbedingten Rückschlägen in dieser Saison jeweils nicht genügend Kraftreserven für die olympische Distanz.

Sie und Keller waren beim Kurzstreckenrennen in der Provinz Québec immer vorne dabei und drückten dem Rennen den Stempel auf. Als Vierte in die Schlussrunde gestartet, setzte sich Neff nach einem langen Schlusssprint schliesslich durch. Für Keller, die wiederum hinter Gwendalyn Gibson (USA) auf Rang 3 fuhr, bedeutet der Podestplatz, dass sie ihre Führung in der Short-Track-Gesamtwertung weiter ausbaut.

12. Platz für Thomas Litscher

Wenige Stunden später tat es Colombo Neff gleich. Der Tessiner feierte seinen 2. Weltcup-Sieg im Short Track. Colombo entschied ein enges Rennen für sich, indem er auf der letzten Runde an einem langen Wiesenanstieg davonzog. Er setzte sich vor dem Mexikaner José Gerado Ulloa und Sebastian Carstensen Fini aus Dänemark durch.

Der 33-jährige Thaler Thomas Litscher verpasste die Top 10 als 12. knapp. Nino Schurter musste nach einigen Runden in der Spitzengruppe abreissen lassen. Dem Bündner dürften die Verletzungen an Rippen und Schulter, die er sich vor Wochenfrist in Snowshoe zugezogen hatte, weiterhin zu schaffen machen. Er klassierte sich ausserhalb der besten 30.

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