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Internationaler Technologiemarkt

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Zu den wichtigsten Arbeitgebern der Schweiz gehören die Maschinenbauer und Metallproduzenten. Dabei arbeiten etwa 5 Prozent aller Schweizer in dieser Branche. 200.000 Menschen haben demnach einen Arbeitsplatz in einem der Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben. Der weltweite Druck, der sowohl auf die Metallbearbeitung als auch -verarbeitung und dem Maschinenbau liegt, ist seit langem stark zu spüren. Um der Globalisierung in diesem Bereich standhalten zu können, wurde einige Verarbeitungsschritte auf kostengünstige Standorte verlagert. Damit im Fokus der Arbeiten eine Spezialisierung auf höherwertige Segmente stattfinden konnte. Dadurch haben es einige Schweizer Unternehmen der Branche mittlerweile zur führenden Weltmarktspitze geschafft. Dadurch steigt das Wachstum dieser Branche jährlich stark an.

Metall und Maschinen
Zu den Branchenaggregaten in diesem Bereich gehören laut des Bundesamtes für Statistik die Bereiche Metallerzeugung und -bearbeitung, Herstellung von Metallerzeugnissen und der Maschinenbau. In der Schweiz gehören etwa 11.400 Betriebsstätten einem der Bereiche an. Dabei werden unterschiedliche Produkte vom Baustahl bis hin zu komplizierten Maschinen und Maschinenteile gefertigt. Der Anstieg in dieser Branche an Metall- und Stahlwaren ist vor allem seit Ende der Neunzigerjahre an. Seitdem erwirtschaftet die Branche mittlerweile jährlich rund 22 Milliarden Schweizer Franken. Ein weiteres Wachstum lässt sich auf lange Sicht absehen, da immer mehr Produkte aus der Schweiz im Ausland gefragt sind. Dies zeichnet sich deutlich ab, da etwa 65 Prozent des Umsatzes dieser Branche allein auf den Export zurückzuführen ist. Der Anteil am gesamten Schweizer Exportmarkt liegt dabei immer noch bei 30 Prozent. Dicht hinter dem Export der chemischen Produkte, mit 36 Prozent. Im Fahrwasser dieser Entwicklung schwimmen zahlreiche Dienstleistungsbranchen, wie etwa Unternehmensberatungen oder auch Sprachdienstleister, welche durch technische Übersetzungen die schweizer Produkte weltmarktfähig machen.

Richtiger Fokus
Trotz Preisschwankungen und -anpassungen, konnten die Schweizer Unternehmen ihren Umsatz weiter steigern. Dies liegt zum einen an der guten Qualität der Arbeit, als auch am Fokus. Dieser liegt besonders auf Nischenprodukte und höherwertige Produktsegmente, aber auch die Spezialisierung auf Flugzeugbau und alle Teile die in diesem Bereich gefertigt werden. Obwohl der Schweizer Markt dennoch auf globalen Märkten konkurriert, kann sich die Branche immer wieder durchsetzen. Gerade das weltweite agieren fördert und sichert weitere Arbeitsplätze und macht die Schweizer Metall- und Maschinenbranche auch für Einheimische so beliebt. Doch während im Landesinneren die Produktivität dieser beiden Branchen auf durchschnittlichem Niveau liegt, sind die Schweizer weltweit auch hier wieder führend. Die höchste Stundenproduktivität im weltweiten Vergleich, erreicht kein Land so gut, wie die Schweiz.

Veränderungen der Unternehmen
Mittlerweile wurden einige kleinere Firmen der Metall- und Maschinenindustrie von den grösseren Firmen übernommen oder sie mussten aus anderen Gründen ihre Herstellung einstellen. So gab es besonders in den letzten Jahren einen tiefer gehenden Strukturwandel der einzelnen Branche. Grössere Unternehmen stellten in den vergangenen 15 Jahren nahezu 52 Beschäftigte mehr ein und vergrösserten die Betriebsstätten um 7 Prozent. Mehr als 50 Prozent der Beschäftigten arbeiten heute in einem Grossbetrieb für Metallerzeugung. Die anderen beiden Aggregate machten eine etwas anderes Entwicklung durch. Im Maschinenbau und der Metallverarbeitung reduzierten sich die Betriebsstätten um weniger als ein Prozent. Dies resultierte aus der Veränderung der Produktlinien. So wurden einfache Produkte im Bereich der Massenfertigung an Standorte verlegt, die geringere Kostenstrukturen aufwiesen.

Weltweit Konkurrenzfähig
Im Vergleich zu anderen Ländern, fehlt es in der Schweiz immer mehr an guten Ingenieuren. Diese sind jedoch verstärkt in den Ländern der Konkurrenz immer mehr vorhanden. In China, Russland und angrenzenden Ländern gibt es immer mehr Ingenieure, die auch in der Metallindustrie tätig werden. In der Schweiz hingegen werden diese Abschlüsse immer weniger. So hat jeder Ingenieur aus dem Ausland eine gute Chance in der Schweiz einen Arbeitsplatz zu ergattern. Sofern der Wunsch nach einer Auswanderung in einen der Schweizer Kantone vorhanden ist. Denn eines ist klar. Die Lebenshaltungskosten der Schweiz sind ebenso hoch, wie die Löhne und Gehälter. Doch das bergige Land bietet dafür viel Natur, gute Luft und sichere Arbeitsplätze. Dabei sollte am Ende stets die gewohnte Schweizer Qualität herauskommen und weiterentwickelt werden. Denn während Billig-Lohnländer oft an der Qualität und Langlebigkeit sparen, ist dies ein entscheidender konkurrenzfähiger Punkt aller Schweizer Produkte.

Fazit
Die Entwicklung der Schweizer Maschinenbau-Branche auf dem internationalen Technologiemarkt steigt immer weiter an. Die Konkurrenz aus dem Ausland ist zwar gross, jedoch schafft die Schweiz es im Vergleich in einer Stunde mehr Produkte herzustellen, als andere Länder. Ebenso wird nach wie vor die Qualität wertgeschätzt, welche Produkte aus der Schweiz aufweisen. Somit wird der Wachstumsschub in dieser Branche immer weiter ansteigen. Dabei gilt zwar nahezu in der Ruhe liegt die Kraft, doch wer sich dauerhaft weiterentwickeln möchte und immer bessere Qualität bietet, die weltweit geschätzt wird, braucht sich um Einbussen in der Weltmarktspitze keine Gedanken zu machen.

 

 

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