rheintaler.ch

Regionalsport

  • Jürgen Golling aus Balgach wird oft «Opa Golling» genannt. Er ist ein sportlicher Opa.
    Jürgen Golling aus Balgach wird oft «Opa Golling» genannt. Er ist ein sportlicher Opa. (pd)
  • Jürgen Golling aus Balgach wird oft «Opa Golling» genannt. Er ist ein sportlicher Opa.
    Jürgen Golling aus Balgach wird oft «Opa Golling» genannt. Er ist ein sportlicher Opa. (pd)
  • Jürgen Golling aus Balgach wird oft «Opa Golling» genannt. Er ist ein sportlicher Opa.
  • Jürgen Golling aus Balgach wird oft «Opa Golling» genannt. Er ist ein sportlicher Opa.

«Immer Hektik in Wechselzone»

Kommentare

Am 21. August findet der 24. Rhyathlon statt. Jürgen Golling ist einer von über 100 Helfern. Zwar kann er am Wettkampftag wegen einer Familienfeier nicht anpacken. Er akquirierte aber über 40 Werbebanden.

«Opa Golling», Sie sind seit mehr als 20 Jahren Präsident des Schwimmklubs Widnau und auch ein begeisterter Radfahrer. Waren Sie heute schon sportlich?

Jürgen Golling: Heute nicht, aber gestern auf der «Silberfuchs»-Tour mit dem Bike. Im Winter stehen Skitouren und im Sommer Velotouren oder Wanderungen auf dem Programm.

Das hält fit.

Golling: Früher fuhr ich öfter mit dem Rennvelo aus. Aber weil der Strassenverkehr inzwischen so stark zugenommen hat, habe ich mir ein Mountainbike zugelegt. Ich habe schon viel gemacht: Über Rudern, Schwimmen und Wasserball bin ich schliesslich beim Rennvelo «gelandet». Allerdings habe ich gleich beim ersten Rennvelo, das war 1984, die Collies abnehmen lassen. Sie hatten sich beim Bremsen gelöst, daher mussten schleunigst Gummireifen mit Schläuchen her.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Rhyathlon?

Golling: Als Teilnehmer oder Helfer?

Welcher Einsatz war früher?

Golling: Bei der ersten oder zweiten Ausgabe sind wir als Team gestartet. Ich hatte einen Puls von 180 und die Zunge auf dem Vorderrad. Aber es hat nicht ganz gereicht. Der Läufer konnte nach einem «strengen» Vorabend seine Leistung nicht abrufen. Wir sind Letzter oder Vorletzter geworden.

Wer hat Sie zum Mitmachen ermuntert?

Golling: Ein Kollege vom Verein «Schwimmen für alle», in dem ich damals war. Ich kann aber nicht gut rennen, somit war der Start in einem Team perfekt.

Und wie kam es zum ersten Helfereinsatz?

Golling: OK-Mitglied Sven Schawalder hat mich vor Jahren kurzfristig angefragt. Er brauche dringend Helfer, und ich sei ja pensioniert und hätte Zeit … Ich hatte eigentlich eine Velotour geplant. Aber wenn ich weiss, dass jemand meine Hilfe braucht, kann ich nicht einfach aufs Velo steigen und durch die Gegend fahren. Ich war verantwortlich für die Wechselzone. Am Samstag der Aufbau, am Wettkampftag selbst war ich dort eingeteilt.

Gibt es so etwas wie ein Schlüsselerlebnis als Helfer, an das Sie sich erinnern?

Golling: Etwas Besonderes kommt mir nicht in den Sinn. Es ist einfach immer hektisch in der Wechselzone, manchmal muss man einem Teilnehmer die Richtung weisen.

Sie haben den Rhyathlon vom Anfang vor 25 Jahren bis heute erlebt. Was hat sich am stärksten verändert?

Golling: Das Material und der Ehrgeiz der Teilnehmer. Wenn ich daran denke, wie wir gestartet sind: Praktisch ohne Training und mit sehr einfachem Material. Das ist heute schon anders. Die Teilnehmer trainieren mehr und sind auch etwas ehrgeiziger als damals. Ein Unterschied ist natürlich auch, dass der Wettkampf früher auf zwei Tage verteilt war.

Im nächsten Jahr feiert der Rhyathlon Jubiläum; die 25. Ausgabe. Sind Sie dann auch wieder dabei?

Golling: Selbstverständlich, wenn nicht wieder die Familienfeier dazwischen kommt. An welchem Tag findet der Rhyathlon 2017 statt?

Am 20. August.

Golling (holt die Agenda): Ist eingetragen! (pd)

Folge uns: