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Die Balgacher Gemeindepräsidentin Silvia Troxler (v. l.), der Diepoldsauer Gemeindepräsident Roland Wälter und die Widnauer Gemeindepräsidentin Christa Köppel versichern übereinstimmend, niemand plane, zusätzlichen Verkehr über die Sternenbrücke zu leiten.
Die Balgacher Gemeindepräsidentin Silvia Troxler (v. l.), der Diepoldsauer Gemeindepräsident Roland Wälter und die Widnauer Gemeindepräsidentin Christa Köppel versichern übereinstimmend, niemand plane, zusätzlichen Verkehr über die Sternenbrücke zu leiten. (pd)

Im Held-Quartier bleibt es ruhig

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Der siedlungsorientierte Charakter der Heldstrasse bleibt nach dem Bau der neuen Sternenbrücke erhalten. Weder die Gemeinde Widnau noch die Gemeinde Balgach plant, zusätzlichen Verkehr über die Brücke zu leiten.

DIEPOLDSAU. Was die Gemeinde Widnau schon ausführlich dargelegt hat (siehe Zeitung vom 4. Februar), bekräftigen nun auch die Gemeinden Balgach und Diepoldsau: Befürchtungen und Behauptungen, wonach künftig zusätzlicher Verkehr über das Held-Quartier geleitet werden soll, entbehrten jeglicher Grundlage. Sowohl der Gemeinderat Widnau als auch der Gemeinderat Balgach versichern dem Gemeinderat Diepoldsau, dass keine solchen Projekte geplant sind.

Silvia Troxler erstaunt

Die Balgacher Gemeindepräsidentin Silvia Troxler sagt: «Es erstaunt mich, dass unsere Gemeinde in der Diskussion um den Ersatz der Quartierbrücke überhaupt ein Thema ist. Keine unserer heutigen und künftigen Linienführungen zielt auf die Sternenbrücke ab.» Der Quartiercharakter der Strasse wird auf Diepoldsauer Boden zusätzlich mit der geplanten Tempo-30-Zone unterstrichen. «Im Held-Quartier wird es somit auch nach dem Neubau der Sternenbrücke keinen zusätzlichen Durchfahrtsverkehr geben», sagt Roland Wälter, Gemeindepräsident von Diepoldsau.

Ängste sind unbegründet

Im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau der Sternenbrücke wurden Ängste geschürt, der Gemeinderat Diepoldsau wolle den Anwohnern eine neue Verbindungsstrasse unterjubeln. Das erstaunt den Gemeinderat Diepoldsau, zumal er überzeugt ist, eine offene und direkte Kommunikation zu pflegen.

Wie die nun geführten Gespräche mit den Präsidentinnen der beiden angrenzenden Gemeinden klar zeigen, planen auch die Gemeinden Widnau und Balgach nichts in diese Richtung. Die Angst vor einem künftigen Autobahnzubringer oder steigendem Durchgangsverkehr über die Sternenbrücke sei völlig unbegründet. Das Ziel für den Gemeinderat Diepoldsau ist es nach wie vor, die Häuser rund um die Sternenbrücke optimal zu erschliessen und so die heutigen, langen Umwege beidseits des Rheintaler Binnenkanals zu kürzen und den Verkehr zu reduzieren. Er hofft nun, dass die aus den vier «Runden Tischen» entstandene und mehrheitsfähige Ersatzvariante für die Sternenbrücke möglichst rasch realisiert werden kann.

An der Versammlung vom 1. April werden die Bürgerinnen und Bürger über den Projektierungskredit der 4,8 Meter breiten Brücke mit Mischverkehr befinden können. Die Variante Mischverkehr wurde auf Anraten des Vertreters der Kantonspolizei ausgewählt. Aus heutiger Sicht wird mit dem Mischverkehr bei einer Quartierbrücke – wie es die Sternenbrücke ist – die höchste Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden gewährt. (pd)