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Eines der möglichen Duelle am Samstagabend: Kriesserns Damian Dietsche (Rot) gegen Roman Zurfluh.
Eines der möglichen Duelle am Samstagabend: Kriesserns Damian Dietsche (Rot) gegen Roman Zurfluh. (Bild: Patrick Dietsche)

Heimkampf gegen Freiamt als schwierige Aufgabe

Patrick Dietsche Kommentare

Die RS Kriessern trifft eine Woche nach der ärgerlichen Niederlage in Schattdorf auf dem Co-Leader RS Freiamt.

Die RS Freiamt macht bisher einen überzeugenden Eindruck. Sie steht zusammen mit Willisau mit zwölf Punkten an der Spitze; daran dürfte sich bis zu den Halbfinals nichts mehr ändern. Nur gegen die Lions hat Freiamt Punkte abgegeben, alle anderen Kämpfe gewonnen. Auch Kriessern sah in der ersten Begegnung in diesem Jahr nicht wirklich gut aus.

Im Aargauer Team von Marcel Leutert sind kaum Schwachstellen auszumachen. Zudem ist es bisher weitgehend von Verletzungen verschont geblieben; es kann aus einem breiten Kader schöpfen. Das ermöglicht dem Coach, dem einen oder anderen Crack auch mal eine Pause zu gönnen. So werden die Spitzenleute in der entscheidenden Phase der Meisterschaft ihr volles Potenzial abrufen können.

Die Niederlage von letzter Woche gegen Schattdorf wurmt die RSK noch immer gewaltig. Sie ist gewillt, dem Anhang zu beweisen, es besser zu können. Obwohl die Kaderdecke kaum dicker geworden ist, will man dem Favoriten möglichst lange die Stirn bieten. 

Es ist allerdings klar, dass man nicht zwingend gegen Freiamt punkten muss. Die folgenden Kämpfe gegen Einsiedeln und Hergiswil sind da schon deutlich höher zu gewichten. Damit werden die Verantwortlichen in Bezug auf den Einsatz nicht ganz gesunder Athleten keine Experimente eingehen. Trotzdem ist zu erwarten, dass man die eine oder andere Korrektur in der Aufstellung vornehmen wird, um dem eigenen Anhang einen guten Kampf zeigen zu können.

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