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Heiden

Das Fest erinnert an Heidens Hochblüte, in der Gäste aus halb Europa in prächtigen Kleidern durch den Ort flanierten.
Das Fest erinnert an Heidens Hochblüte, in der Gäste aus halb Europa in prächtigen Kleidern durch den Ort flanierten. (Bild: egb)

Heiden ist bald wieder im Biedermeierfieber

Peter Eggenberger Kommentare

Am Wochenende vom 3. und 4. September findet in Heiden das achte Biedermeierfest statt. Die Vorbereitungen für den nostalgisch-farbenfrohen Anlass laufen.

Am 7. September 1838 legte ein verheerender Grossbrand das Vorderländer Dorf Heiden in Schutt und Asche. 129 Häuser wurden zerstört; es grenzt an ein Wunder, dass keine Menschenleben zu beklagen waren. Das Dorf wurde im neoklassizistischen Stil neu aufgebaut, und die damalige Stilepoche Biedermeier verhalf Heiden zum Namen Biedermeierdorf.

Gleichzeitig begann die bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 dauernde Hochblüte des Kurorts, der rund 30 Hotels und Pensionen und 1500 Gästebetten zählte. 1996 wurde der von Alex Rohner präsidierte Verein Biedermeier-Heiden gegründet, der alle paar Jahre ein glanzvolles Fest durchführt.

Die achte Auflage des doch weit über die Ostschweiz hinaus strahlenden Grossanlasses mit angesehener internationaler Beteiligung wird die Vorderländer Gemeinde Heiden einmal mehr ins beste Licht rücken.

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