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Griechenland Teil 3: Flanieren und abfeiern auf der Partyinsel Mykonos

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Mykonos ist als Ibiza Griechenlands bekannt, als Partyhochburg für die Reichen und Schönen. Lohnen sich Ferien auf Mykonos auch für Normalsterbliche? Und wie! Von der ruhigen Insel Milos reist Travel Barbie auf die Partyinsel Mykonos.

Weisse Häuser, bunt gestrichene Türen und Fenster, enge Gassen und malerische Kapellen machen die Inselhauptstadt absolut sehenswert. Ein Hauch von Luxus weht durch die Gassen, während man beim Bummeln das eine oder andere bekannte Modelabel erblickt und gut gekleidete Menschen beobachten kann.

Anreise:
Nach gut zweieinhalb Stunden erreichten meine beste Freundin und ich mit der Fähre die Trauminsel Mykonos.

Unterkunft:
Wir verbrachten sechs Nächte im Viersterne-Hotel San Antonio Summerland. Das Hotel befindet sich nur wenige Minuten von der Stadt Mykonos entfernt. Ein kostenloser Shuttle fährt 24/7 im Zweistundentakt in die Stadt und wieder zurück. Der Pool lädt nach langen Partynächten zum Verweilen ein.

Was du auf der Insel gesehen haben musst:

Wenn du richtig Party machen willst, kommst du auf Mykonos ganz bestimmt nicht zu kurz. Uns war vor den Ferien nicht bewusst, wie sehr es abgeht. Es ist jedoch viel zu schade, die ganze Woche nur zu feiern (und auch viel zu anstrengend…;), denn auf der Insel gibt es einiges zu entdecken. Es lohnt sich ein Auto zu mieten und um die Insel zu cruisen.

Die weissen und blauen Gassen von Mykonos
Die Altstadtgassen von Mykonos sind wie aus dem Bilderbuch. Am besten gehst du völlig planlos in die Gassen und lässt dich einfach treiben, nach nur wenigen Minuten wird dich das Labyrinth ohnehin verschlingen. Ich dachte, es gäbe in der Stadt sicher einige bekannte Fotospots die man kennen sollte, aber weit gefehlt, die ganze Stadt ist ein einziger grosser Fotospot. Überall gibt es hübsche Hausfassaden mit bunten Blumen und Balkonen, kleine Cafés und Boutiquen reihen sich aneinander, immer wieder werden die engen Gassen unterbrochen von kleinen Plätzen. Hinter jeder Abzweigung verbirgt sich eine neue Gasse, die noch schöner zu sein scheint als die, aus der du gerade gekommen bist. Die Altstadt wird auch «Chora» genannt und ist autofrei.

Kato Mili: Die berühmten Windmühlen von Mykonos
Die Windmühlen von Mykonos sind das Highlight und das typische Fotomotiv, das mit der griechischen Trauminsel verbunden wird. Sie befinden sich am nördlichen Ende von Little Venice auf einer kleinen Anhöhe, gleich neben dem alten Hafen.

Little Venice (Klein Venedig)
Unterhalb der berühmten Kato Mili Windmühlen liegt das Klein Venedig- Viertel von Mykonos Stadt. Die Grundmauern der im 18. Jahrhundert errichteten Häuser sind im venezianischen Stil direkt am Meer gebaut. Ihre Balkone ragen sogar über das Wasser. Heute befinden sich in diesen Häusern verschiedene Restaurants und Bars. Die Türen und Fenster machen die Fassaden zu einem farbigen Hingucker.

Ano Mera: Ruhepol im Landesinneren
Du fragst dich, ob es auf Mykonos auch noch eine andere Stadt als Mykonos selbst gibt? Ja, die gibt es - Ano Mera. Wobei es sich eher um ein kleines Dorf handelt. Hier findest du Ruhe und die ursprüngliche Atmosphäre fernab des Trubels. Für einen kleinen Snack empfehle ich dir die Ano Mera Bakery.

Die Strände auf Mykonos
Es gibt auf Mykonos eine Reihe sehr schöner Strände und je weiter du dich von der Stadt entfernst, desto ruhiger wird es. Mit unserem Mietauto klapperten wir einen Tag lang die Strände ab. Unter anderem den Beach Elia, den Kalo Livadi Beach und den Kalaffati Beach. Anfang September waren die Strände zum Teil menschenleer.

Armenistis Lighthouse
Im Nordwesten der Insel geniesst du am Leuchtturm des Kaps Armenistis ein herrliches Panorama über die Ägäis und die Nachbarinsel Tinos. Der Weg nach oben gestaltet sich wegen den Strassenverhältnissen etwas abenteuerlich, doch der Abstecher an diesen einsamen Ort lohnt sich. Für den Rückweg empfehle ich die Panorama-Höhenstrasse, dort eröffnen sich nochmals wunderbare Ausblicke auf die Bucht von Mykonos-Stadt.

Meine «Nightlife»-Tipps:
Nach dem Erkunden der Insel darfst du dich definitiv auch mal mit einer Partynacht belohnen. Im Süden der Insel befinden sich die beiden bekanntesten Strände von Mykonos: Der Paradise Beach und der Super Paradise Beach. Hier finden im Sommer legendäre Partys mit weltberühmten DJs statt. Du kannst bereits am Nachmittag im Stil von «Spring Break» abfeiern oder du startest etwas gesitteter gegen Abend.

Tropicana Beach Club: Unser absoluter Lieblingsclub am Paradise Beach, denn wir konnten mal wieder so richtig abtanzen. Deshalb gingen wir auch gleich zwei Mal hin (mit einem Tag Pause – much needed…;). Von Mykonos Stadt verkehren regelmässig Busse hin und zurück.

Skandinavian: Nach der Party im Tropicana Beach Club kannst du zurück in die Stadt fahren und im Club Skandinavian bis in die Morgenstunden weiterfeiern.

Scorpios: Ein völlig anderes Publikum findest du im Edelclub Scorpios. Die wunderschöne Location und die besondere Atmosphäre haben es uns richtig angetan.

180° Sunset Bar: Der wohl schönste Spot, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Die Bar liegt etwas ausserhalb der Altstadt in den Hügeln von Mykonos. Der Drink in der Hand ist zwar überteuert, aber der Ausblick ist traumhaft.

Meine Food-Tipps:
Es heisst, Restaurants auf Mykonos seien eher teuer, besonders in der Altstadt von Mykonos. Doch seien wir Bünzlis mal ehrlich: Egal wo wir sind, für uns sind die Preise sowieso etwa gleich teuer oder sogar günstiger als in der Schweiz. Deshalb verstanden wir die Meinung, Mykonos sei überteuert, nicht so recht.

Louda Pikantiki Gwnia: Wenn du dein Portemonnaie trotzdem etwas schonen möchtest und traditionell griechisch essen magst, solltest du ein Lokal ausserhalb von Mykonos-Stadt wählen. Besonders gefallen hat uns die Taverne im Ort Psarrou südlich der Stadt.

Souvlaki Story: Ist eine griechische Fastfoodkette, die du in der Stadt an verschiedenen Standorten findest. Hier bekommst du Gyros mit Pommes.

Bowls: Ein ultimativer Hipster-Ort darf bei mir natürlich nicht fehlen. Um das Café/Restaurant zu besuchen und eine Bowl zu essen, benötigst du ein Mietauto oder einen Roller, denn es befindet sich etwas ausserhalb.

Healthylicios: Wie der Name bereits verrät, findest du hier viele leckere vegetarisch/vegane Menüs. Das Lokal befindet sich mitten in der Stadt Mykonos.

Macarena: Die beste Glace gibt es hier. Täglich probierten wir eine andere Sorte. Die Adresse eignet sich bestens, um einfach dazusitzen, Glace zu schlecken und die vorbeilaufenden Leute zu beobachten.

Abreise:
Edelweiss fliegt direkt von Zürich nach Mykonos und zurück. Der Rückflug von Mykonos nach Hause bietet sich an, um nicht nach Athen reisen zu müssen.

Wie lange solltest du bleiben:
Für uns waren die sechs Nächte auf Mykonos ideal. Du kannst auch noch einige Tagesausflüge zu den Nachbarinseln Delos oder Tinos einplanen. Uns reichte es, auf Mykonos zu bleiben.

Beste Reisezeit:
Wir empfanden das Inselleben im September überhaupt nicht überfüllt und hektisch, obwohl es uns in einigen Erzählungen auf diese Weise geschildert wurde. Gründe dafür sind sicherlich auch das Fehlen der Kreuzfahrtschiffe. Es lohnt sich, wie an den meisten beliebten Ferienorten, nicht im Juli und August zu reisen. Wir fanden es jedoch sehr schön, dass mal wieder etwas los war – schliesslich stand die Welt lange genug still.

Mykonos hat uns extrem gut gefallen. Als Naturliebhaber kommst du zwar nicht ganz auf deine Kosten. Die Vegetation ist eher grau und steinig, doch die Strände wiederrum sind wunderschön. Fragst du die Griechen nach ihrer Meinung zu Mykonos, winken sie sofort ab und meinen, es sei nicht das «richtige» Griechenland. Im Vergleich zu Athen und der einsamen Insel Milos stimmt dies sicherlich. Doch uns hat der Kontrast zu den beiden anderen Zielen unserer zweiwöchigen Griechenland-Reise super gefallen. Nicht ganz so erholt wie nach den Tagen auf der Insel Milos ging es für uns wieder zurück nach Hause.

Doch nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub – Anfang November habe ich eine Woche Ferien und du wirst in meinem nächsten Artikel erfahren, wohin es gehen wird…

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