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Griechenland Teil 2: Tschüss Massentourismus, willkommen auf Milos

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#traveltuesday: Reisebloggerin Travel Barbie war zwei Wochen in Griechenland unterwegs. Nach Athen geht es im zweiten Teil der Serie auf die Insel Milos.

Am Hafen Piräus in Athen angekommen, begann mein Abenteurer-Herz höher zu schlagen. Neben uns standen Backpacker aus unterschiedlichen Ländern und ich fühlte das sehnsüchtig vermisste Kribbeln, das in mir aufkommt, wenn ich unterwegs oder auf Reisen bin.

Viele Fähren stehen am Hafen Piräus und bringen Reisende auf die zahlreichen griechischen Inseln. Auf Empfehlung einer guten Freundin entschieden wir uns für die weniger bekannte Insel Milos. Ich habe bisher noch nie von dieser kleinen Perle gehört.

Milos entpuppte sich als die beste Entscheidung, denn mein Bild von Griechenland hat sich dadurch komplett zum Positiven verändert.

Als meine beste Freundin und ich unsere Sommerferien planten, wählten wir schlussendlich «halt» Griechenland, da nicht wahnsinnig viele Reise-Möglichkeiten zur Verfügung standen. Da ich bereits auf den griechischen Inseln Kreta und Santorini war, hätte ich gerne ein Land bereist, welches ich noch nicht besucht habe. Doch Griechenland entpuppte sich diesmal als traumhaft schön und ich stellte fest, es muss nicht Inselhüpfen auf Thailand oder auf Hawaii sein.

In Milos tauchten wir ins authentische Griechenland ein und konnten unsere Seele richtig baumeln lassen.

Unterkunft
In Milos befinden sich keine grossen All-inklusive-Hotelkomplexe, was uns sehr gefiel. Es gibt viele kleine Appartements und «Villages» mit wenigen Zimmern. Wir übernachteten im familiengeführten Alexandros Village und waren rundum begeistert.

Wie du um die Insel kommst
Auf Milos brauchst du definitiv ein Mietauto, um dich fortzubewegen. Wir konnten unkompliziert und günstig ein Auto bei unserer Unterkunft buchen. Eine Fahrt über die ganze Insel dauert maximal 20 Minuten, was das Erkunden sehr angenehm macht.

Sehenswürdigkeiten

Wir blieben vier Nächte auf Milos, denn es gibt einiges auf der Insel zu erkunden. So kannst du stressfrei einen Chillertag am Pool einlegen, ein Buch lesen oder Yoga praktizieren.

Bootsausflug
Eine Bootstour auf Milos ist ein MUSS, denn du steuerst dabei die schönsten Buchten von Milos an. Eine Besonderheit sind die berühmten Felsformationen von Kleftiko. Hier konnten wir ins kristallklare Wasser springen und durch die Höhlen schwimmen.

Sarakiniko
Sarakiniko ist sicherlich das unangefochtene Highlight auf Milos und etwas Vergleichbares habe ich noch nie gesehen. Wind und Wellen haben das weisse Vulkangestein am Strand von Sarakiniko im Laufe der Zeit zu bizarren Strukturen geformt. Der Anblick von Sarakiniko gleicht einer Mondlandschaft. Die Felsformationen befinden sich direkt am Meer und du kannst deinen Besuch mit einem Sprung ins Wasser verbinden.

Papafragos Beach
Die Vulkanlandschaft von Milos besteht aus zahlreichen Felsenhöhlen entlang der Küste, einige von ihnen sind sogar zu Fuss oder vom Meer aus erreichbar, sodass in den Felsenhöhlen gebadet werden kannPapafragos ist eine der schönsten Felsformationen von Milos mit beeindruckenden Höhlen und Schluchten.

Fyropotamos
In diesem malerischen Fischerdorf befinden sich eine Kirche, Ruinen und ein Strand mit herrlich blauem Wasser.

Adamas, Plaka und Tripiti
Wenn du auf der Suche nach einem aufregenden Nachtleben und Bars bist, dann ist Milos sicherlich nicht der Ort, wo du fündig wirst. Auf Milos geht es ruhig und idyllisch zu und her und selbst die Inselhauptstadt Plaka wirkt auch am Abend ganz verschlafen. Dennoch lohnt sich ein Ausflug zu den «grösseren» Orten der Insel, um durch die Gassen zu schlendern oder in einer der typisch griechischen Tavernen zu schlemmen.

Lass dich einfach treiben und bleibe dort, wo es dir gefällt
Einen Stopp in den Fischerdörfern Pollonia und Klima zu machen, oder bei den einsamen Stränden Planthiena und Agios Konstantinos, lohnt sich auf jeden Fall.

Die traumhaften Küstenstrassen abzufahren, während die Lieblingsmusik lautstark ertönt, hin und wieder in einem Fischdorf oder am Strand anhalten, gemütlich Kaffee trinken oder typisches, griechisches Essen kosten – was will man denn bitte MEER im Urlaub? ;)

Meine persönlichen Tipps:

  • Erlebe einen traumhaften Sonnenuntergang in Plaka in der kleinen Utopia Bar. Mit einem Aperol in der Hand und der bombastischen Aussicht ist angerichtet für den «perfect life» Moment.
  • Das beste Essen gibt es im Restaurant «O’ Hammos» in Adamas.
  • Direkt beim Hafen in Adamas entdeckten wir eine Rooftopbar. Hier hast du eine geniale Aussicht.
  • Ein Besuch im Restaurant Medusa mit gemütlicher Stimmung direkt am Meer lohnt sich ebenfalls.
  • Hol dir für zwischendurch einen selbergemachten, griechischen «Pie» in der Bäckerei «Mouratos».

Milos bietet auf kleinstem Raum wunderschöne Landschaften mit schroffen Felsen, Meereshöhlen, türkisblauen Lagunen und verschlafenen Fischerdörfer. Im Vergleich zu vielen anderen griechischen Inseln ist Milos bisher vom Massentourismus verschont geblieben und genau das macht den Reiz der Insel aus.

Tiefenentspannt und erholt liessen wir Milos hinter uns. Wir nahmen die Fähre zur nächsten, etwas bekannteren und weniger ruhigen Insel. Welche das sein wird, erfährst du schon bald im dritten und letzten Teil meiner Griechenland-Reise.

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