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Griechenland Teil 1: In Athen ist Stress fehl am Platz

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#traveltuesday: Travel Barbie und ihre beste Freundin bereisten im Spätsommer zwei Wochen lang Griechenland. Mit dem Städtetrip nach Athen und anschliessender Tour zu einigen Inseln war es die ideale Abwechslung und Kombination. In dieser dreiteiligen Serie nimmt sie dich mit auf die Reise.

Athen
Bei mir steht die Hauptstadt Griechenlands bereits seit einiger Zeit auf der To-do-Liste, denn es müssen nicht immer die Klassiker London, Paris oder Barcelona sein. Für mich zählt Athen nun zu den aufregendsten Hauptstädten Europas. Beeindruckende Sehenswürdigkeiten, eine lebendige Kultur, grossartiges Essen, ein aufregendes Nachtleben und vielfältige Stadtviertel. Das sind, meiner Meinung nach, die richtigen Zutaten für einen perfekten Städtetrip.

Was du sehen musst:
Akropolis

Das imposante Wahrzeichen der Stadt kann nicht übersehen werden. Du kannst dich in der Stadt ideal daran orientieren, denn die Akropolis bestimmt das Stadtbild und ist so ziemlich von jedem Stadtgebiet aus zu sehen. Wenn du im Sommer reist, lohnt es sich, früh morgens hinzugehen, denn ab Mittag kann es ganz schön heiss werden.

Akropolis Museum
Obwohl ich keine leidenschaftliche Museumsgängerin bin, ist das beeindruckende Akropolis Museum ein absolutes Muss.

Plaka
In diesem niedlichen Stadtviertel findest du Souvenirläden, Cafés und Lokale mit typisch griechischer Küche.

Monastiraki
Sofort fallen die historischen Gebäude ins Auge, die sich um den Monastiraki Platz gruppieren. In diesem Stadtviertel tummeln sich die meisten Touristen, und es herrscht reges Treiben. Auch wir schlenderten durch die Gassen und das Gewusel.

Anafiotika
Wenn du auf der Suche nach authentischem Griechenland-Insel-Feeling bist, kommt dieses auch in Athen auf, wenn du durch die eng verschlungenen und versteckten Gassen von Anafiotika irrst. Das Felsen-Stadtviertel wurde im Stil eines Kykladendorfes erbaut, was unschwer an den weissen Terrassendachhäusern und den zum Teil mit Marmor gepflasterten Wegen zu erkennen ist.

Psirri
Ausserhalb des modernen Stadtzentrums wirkt Athen hin und wieder etwas heruntergekommen. Die Einheimischen werden deshalb nicht müde, die Wände mit Graffitis zu «verschönern». Das ehemalige hippe Handwerkerviertel ist das abendliche Ausgehviertel. Tagsüber bestimmen kleine Werkstätten und Trödelläden das Bild, abends die gut besuchten Tavernen und Bars.

Lykabettus Berg
Mit einer Seilbahn erreichst du den Aussichtspunkt mit Blick auf die Akropolis und die ganze Stadt.

Syntagma-Platz und Parlamentsgebäude
Ein besonderes Spektakel ist die Wachablösung der Ehrengarde des griechischen Präsidenten, die jede Stunde stattfindet. Die Soldaten sind traditionell mit Schnabelschuhen, Faltenrock und Strumpfhose gekleidet und zelebrieren den Wachwechsel mit einer aufwendigen Choreografie.

Ermou Street
Die Ermou Street lässt alle Shopping-Herzen höherschlagen. Auch wir verweilten mindestens einen halben Tag dort.

Panathinaiko-Stadion
Das Stadion bietet Platz für rund 60 000 Zuschauer. Während der Olympischen Spiele im Jahre 2004 fungierte dieses historische Stadion als Zieleinlauf des Marathons. Das Stadion ist auch heute noch der Ort, wo mit einer Zeremonie das antike Olympische Feuer dem Olympischen Organisationskomitee des jeweiligen Austragungslandes übergeben wird. Ausserdem dient es überwiegend den kulturellen, sportlichen sowie politischen Anlässen des Landes. Einen Besuch dieser olympischen Sportstätte solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen.

Archäologische Stätte und Monumente
Auf das antike Hadrianstor, Agora und die Hadriansbibliothek wirst du automatisch während deiner Stadterkundung zu Fuss stossen und kannst diese gleich besuchen. Es lohnt sich.

Unterkunft
Auf Empfehlung einer Bekannten gönnten wir uns vier Nächte das 5-Sterne Hotel Elektra Palace. Es ist ideal im Stadtzentrum gelegen und man erreicht praktisch alle Sehenswürdigkeiten zu Fuss. Der Preis ist fair, die Zimmer sehr schön und geräumig. Das Frühstücksbuffet genossen wir jeden Morgen auf dem Rooftop des Hotels, wo sich auch der Pool befindet. Der Rooftop-Pool machte unseren Aufenthalt richtig cool, denn jeden Nachmittag nach dem Sightseeing legten wir uns stundenlang auf die Liegestühle, lasen und kühlten uns im Wasser ab. So empfanden wir den Städtetrip nicht stressig, wie es sonst häufig vorkommen kann. Die «Relax/Explore-Balance» war ideal.

Meine persönlichen Tipps und Infos:
Transfer

Vom Flughafen in die Stadt musst du kein Taxi nehmen. Du fährst mit der Metro in 40 Minuten ins Stadtzentrum und sparst Geld.

Wasser
Das Leitungswasser kannst du bedenkenlos trinken, was sehr praktisch ist.

Sei zu Fuss unterwegs
Wenn du nach Athen kommst, solltest du nicht eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abhaken. Viel besser lernst du die Stadt kennen, indem du dich einfach treiben lässt. Über wuselige Märkte, kleine Cafés und Tavernen, durch die engen Gassen bis hinauf zur gigantischen Akropolis. Wir haben nicht ein einziges Mal ein Taxi oder einen Bus genommen. Du kannst alle Sehenswürdigkeiten und Stadtviertel gemütlich zu Fuss erreichen. So wirst du auch auf unbekannte Strassen und Viertel treffen und lernst die Stadt viel besser kennen.

Beste Bars am Abend

  • Rooftopbar 360 Degrees: Direkt unter der Akropolis gelegen, treffen sich hier die einheimischen jungen Leute, aber auch Touristen. Der perfekte Ort für einen romantischen Sonnenuntergang mit einem Apérol.

  • Six d.o.g.s: Die stylische Bar liegt ganz unscheinbar in einem Innenhof und du fühlst dich wie in einem Garten. Sehr fancy eingerichtet und gut besucht.

  • Die Rooftopbar in unserem Hotel Electra Palace: Ist etwas gehobener und teurer, aber mit unschlagbarer Aussicht auf die Akropolis.

Bestes Essen (Achtung Fleischtiger und «Anti-Hipsters» einfach überspringen)

  • Vegan Beats: An diesem Imbissstand gibt es die wohl besten veganen Burger und Gyros, deshalb mussten wir gleich zweimal dort essen.

  • Happy Blender: Verschiedene frische und leckere Bowls – das Auge isst hier mit.

  • Veganaki: griechische Spezialitäten wie zum Beispiel Moussaka (Auberginen mit Hackfleisch) gibt es hier vegan (Auberginen mit Linsen).
  • Wild Souls: Trendiges Lokal mit vielen hausgemachten und gesunden Speisen.
  • Avocado: Ein kleines Café, gleich hinter unserem Hotel gelegen. Neben Avocado-Toast gibt es noch viele weitere, leckere vegetarische und vegane Gerichte.


Löse ein Kombi-Ticket:
Wenn du vorhast, nebst der Akropolis noch weitere Ausgrabungsstätten zu besuchen, lohnt es sich, ein Kombi-Ticket zu lösen.

Wie viele Tage in Athen?
Ich empfehle, mindestens drei volle Tage für deinen Aufenthalt einzuplanen. Athen ist eine Stadt für Geniesser und Kulturliebhaber. Stress ist hier fehl am Platz.

Jahreszeit:
Juli und August würde ich definitiv meiden, denn es war auch bei uns Anfang September noch sehr heiss. Wenn du den Städtetrip mit anschliessendem Badeurlaub auf den Inseln planst, finde ich es ideal, im September zu reisen. Willst du nur die Stadt besuchen, ist sicherlich Frühling oder Herbst eine gute Reisezeit. Ich rate aber, es so wie wir zu planen und nach dem Städtetrip auf eine oder mehrere Inseln zu reisen.

So geht’s weiter:
Mit dem Taxi fuhren wir zum Hafen Piraeus und nahmen die Fähre zu unserem nächsten Reiseziel. Welche Insel wir erkunden, erfährst du schon bald im zweiten Teil.

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