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Berneck

Sind die Türen des Glockenstuhls der katholischen Kirche offen, ist das Läuten besonders feierlich. Die grösste der Glocken schwingt nämlich ins Freie hinaus.
Sind die Türen des Glockenstuhls der katholischen Kirche offen, ist das Läuten besonders feierlich. Die grösste der Glocken schwingt nämlich ins Freie hinaus. (Monika von der Linden)

Glocken erinnern am Sonntag an den Dorfbrand

Monika Von Der Linden Kommentare

174 Jahre sind seit dem Dorfbrand in Berneck vergangen, wenn am Sonntag, 15. Mai, sämtliche Glocken beider Kirchen läuten. Ihr Klang erinnert daran, wie das Feuer in der tragischen Nacht auf den 16. Mai 1848 das Leben vieler Menschen beeinflusste.

Der Brand war in einer Scheune auf dem Lindenplatz ausgebrochen. 14 Tage lang hatte der Föhn die Schindeln ausgetrocknet. Rasch erfasste die Feuersbrunst den Dorfkern. Nach der Zerstörung schuf die Dorfgemeinschaft eine neue Ortsstruktur. Sie prägt bis heute das Dorfbild.

Die Glocken werden am Sonntag von 19.30 bis 19.45 Uhr erklingen.

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Gemeindepräsident Bruno Seelos (links) zeigt Abt Urban Federer, wo die Scheune seines Ur-Ur-Ur-Grossvaters gestanden hat.
  • Die Ausstellung im Pfarrsaal ist am Mittwoch, 16. Mai, von 17 bis 21 Uhr auch noch geöffnet.

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