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Marc Bischofberger schwingt die Skicross-Saison auf dem Podest ab.
Marc Bischofberger schwingt die Skicross-Saison auf dem Podest ab. (Archiv/ys)

Gesamtweltcupsieger gewinnt Showrennen

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Am Red Bull Contest in Andermatt siegten die Schwedin Sandra Näslund und der Kanadier Reece Howden. Marc Bischofberger fuhr auf den dritten Platz.

Der aktuelle Gesamtweltcupsieger entschied also auch den Abschluss der Saison für sich - nach einem unglaublich spannenden Final Heat. Bei den Frauen kam es zum gleichen Duell wie in allen letzten Weltcuprennen: Sandra Näslund setzte sich diesmal gegen die Waadtländer Gesamtweltcupsiegerin Fanny Smith durch, den dritten Rang eroberte Marielle Berger aus Frankreich.

Im Viertel- und Halbfinal (das Feld bestand aus 16 statt wie im Weltcup 32 Fahrern) prägte der 30-jährige Oberegger die Bischofberger. Andere kopierten später den inneren Weg in der ersten Linkskurve, konnten sie aber nicht so sauber durchziehen wie Marc Bischofberger. Im Final konnte er oben nicht mehr die Differenz machen, aber Jean-Frédérich Chapuis, Reece Howden und Marc Bischofberger - alle drei schon Sieger im Gesamtweltcup - blieben in Tuchfühlung. Beim letzten, spektakulären Feature fuhr einer links, einer rechts und einer in der Mitte. Im Fotofinish setzte sich Howden vor Chapuis und Bischofberger durch. Der Gamser Jonas Lenherr beendete das Showrennen auf dem vierten Rang.

Offiziell ist die Skicross-Saison vor einer Woche beendet worden, aber in Andermatt veranstaltete Red Bull ein Rennen der anderen Art. Alerdings schlugen viele Athletinnen die Einladung ab - sie zogen es nach der langen Saison vor, in ihre Heimatländer zurückzureisen. Speziell war, dass es zwei Linien gab - einen blauen und einen silbernen Kurs. Allerdings mussten alle Fahrer eines Kurses dieselbe Strecke fahren, weil sich die Pisten mehrmals kreuzen, wäre ein Rennen auf zwei Kursen viel zu gefährlich gewesen. Die Skicrosserinnen und Skicrosser erfuhren erst kurz vor dem Start, welche Strecke sie befahren müssen. Miss Skicross Fanny Smith - eine Athletin, die vom österreichischen Brausekonzern gesponsert wird - sagte vor dem neuen Format auf bluewin.ch: "Das haben wir noch nie gehabt. Es ist wirklich geil."

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