rheintaler.ch

Regionalsport

  • Simon Ehammer hat über 110 Meter Hürden das Potenzial, einen über 20-jährigen Gesa-
    Simon Ehammer hat über 110 Meter Hürden das Potenzial, einen über 20-jährigen Gesa- (Bild: pd)
  • Simon Ehammer hat über 110 Meter Hürden das Potenzial, einen über 20-jährigen Gesa-Rekord zu knacken.
    Simon Ehammer hat über 110 Meter Hürden das Potenzial, einen über 20-jährigen Gesa-Rekord zu knacken. (Bild: pd)
  • Simon Ehammer hat über 110 Meter Hürden das Potenzial, einen über 20-jährigen Gesa-
  • Simon Ehammer hat über 110 Meter Hürden das Potenzial, einen über 20-jährigen Gesa-Rekord zu knacken.

Gesa-Rekorde liegen in der Luft

Kommentare

Der 44. Gesa-Cup in Altstätten bietet Potenzial für die Rekordbücher. Mit Riccarda Dietsche, Michael Castelberg und Simon Ehammer sind die Athleten dazu am Start.

Wenn an Auffahrt, 10. Mai, die ersten Startschüsse kurz nach neun Uhr morgens fallen und erst wenige Zuschauer den Weg auf die Sportanlage Gesa in Altstätten gefunden haben, werden bereits die Grundsteine für einen erfolgreichen Auftritt beim Gesa-Cup gelegt. Beim 100-m-Sprint können nämlich vorentscheidende Punkte geholt oder eben liegen gelassen werden.

Wurde die Disziplin bei den Herren bis vor Kurzem noch vom Gastgeberverein KTV Altstät­- ten dominiert, so werden für die diesjährige Ausgabe andere Topfavoriten genannt. Der TV Mels stellt mit Michael Castelberg und Ralf Kurath die zwei Bestplatzierten des Gesa-Cups 2017. Castelberg verpasste damals mit 10,93 s nur um vier Hundertstel den Gesa-Rekord und damit das Goldvreneli, zur Verfügung gestellt durch den Hauptsponsor Clientis Biene Bank im Rheintal. Angetrieben von seinen schnellen Vereinskollegen, will er den Coup in diesem Jahr schaffen. Gefordert wird er dabei zudem von den schnellen Jungs Simon Ehammer (TV Herisau) und Joel Giger (STV Kriessern). Bei den Damen wurde der Gesa-Rekord im vergangenen Jahr geknackt. Riccarda Dietsche vom KTV Altstätten lief ihr Rennen in sensationellen 12,12 s und ist damit natürlich heisseste Anwärterin auf Gold 2018. Als Hauptkonkurrentinnen treten Hochsprung-Spezialistin Dominique Good vom STV Oberriet-Eichenwies, U20-Talent Nicole Höhener vom TV Teufen und Rekordsiegerin Andrea Venzin vom STV Balgach auf.

Ehammer will die Schallgrenze knacken

Weniger Konkurrenz muss zurzeit U20-Europameisterschafts-Teilnehmer Simon Ehammer vom Titelverteidiger TV Herisau über die 110 m Hürden fürchten. Nach Papierform müsste er den dritten Sieg in Folge locker nach Hause laufen. Die Frage bleibt jedoch, ob die Zuschauer erstmals seit Roli Reiflers Rekordlauf 1996 eine Zeit unter 14 Sekunden beim Gesa-Cup erleben dürfen.

Athletin mit Jahrgang 2006 dabei

Nebst den explosiven Sprinterinnen und Sprintern sind auch die ausdauernden Läuferinnen und Läufer gefragt. Der Titelverteidiger STV Oberriet-Eichenwies ist bei den Damen wie so oft mit vier Spezialistinnen am Start, die sich vollständig auf den 600-m-Lauf konzentrieren. Das Team um Leaderin Sandra Löhrer wird sich vor allem gegen die Angriffe der jungen Lea Hungerbühler (STV Marbach) und der Vorjahresfünften Sereina Scherzinger vom TV Mels wehren müssen. Beim 600- m-Lauf sind die jüngsten Athletinnen am Start. So wird in diesem Jahr mit Janina Gebs vom STV Oberriet-Eichenwies gar eine Athletin mit Jahrgang 2006 über den Rasen flitzen.

Damian Zellweger

Folge uns: