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Gemeinde unterstützt Tourismusförderung weiterhin

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Der Gemeinderat hat die Leistungsvereinbarung mit der Appenzellerland Tourismus AG um weitere zwei Jahre verlängert. Die Organisation kümmert sich um die touristische Vermarktung der Region.

Die Gemeinden und der Kanton stellen der Appenzellerland Tourismus AG (Atag) die finanziellen Mittel zur Tourismusförderung zur Verfügung. Die Appenzellerland Tourismus AG erfüllt den Grundauftrag gemäss Tourismusgesetz und die Förderung touristisch bedeutsamer Geschäftsfelder.

Dazu gehören unter anderem die Pflege der Marke «Appenzellerland», Gästeinformationen, die Medienarbeit sowie die Interessenvertretung und Netzwerkpflege. Damit die Atag ihren Auftrag auch weiterhin wahrnehmen kann, ist sie auf die Unterstützung der öffentlichen Hand angewiesen. Die seit 2016 wirksame Leistungsvereinbarung ist per 31. Dezember 2017 ausgelaufen. Der Gemeinderat hat der Verlängerung für die Jahre 2018 und 2019 zugestimmt.

Im Voranschlag 2016 wurden für die Arbeiten an der Kantonsstrasse zwischen Schneggentöbeli und Brenden in der Investitionsrechnung 130000 Franken budgetiert. Der Gemeinderat hat die Baukostenabrechnung mit Gesamtkosten von 116458 Franken genehmigt und von den Minderkosten von 10,42 % gegenüber dem Voranschlag sowie dem Subventionsbeitrag der Assekuranz AR in der Höhe von 18661 Franken Kenntnis genommen.

Gegen die am 8. Dezember 2017 erfolgte Publikation «Signalisation ‹Kein Vortritt› bei zwei Einmündungen der Dorfstrasse Tobel in die Kantonsstrasse Wie­nacht-Tobel» ist innert der Auflagefrist keine Beschwerde erhoben worden.

Wie viele öffentliche Schaukästen braucht es?

Der Gemeinderat hat mit Wirkung ab 1. Januar 2018 beschlossen, die Baugesuche (innerhalb der Bauzone) auf der Gemeinde-Homepage zu publizieren und (neu) in den Schaukästen der Gemeinde auszuhängen. Nicht betroffen von dieser Änderung ist die Anzeigepflicht innerhalb eines Radius von 30 Metern ab geplanter Baute oder Anlage sowie – bei Bauten ausserhalb der Bauzone – die Publikation im Amtsblatt. Diese Praxisänderung, mit dem Verzicht der Ausschreibung in der «Appenzeller Zeitung» und im «Rheintaler», hat zu verschiedenen Reaktionen geführt. Am 14. Dezember 2017 wurde die Gemeindekanzlei davon informiert, dass die Gemeinde Lutzenberg zu diesem Thema demnächst ein offizielles Schreiben des Baudirektors erhalten werde, in dem das Departement ausführlich Stellung nehmen wird. Bis zum Vorliegen und der Behandlung dieser Stellungnahme erfolgen die Publikationen weiterhin in der «Appenzeller Zeitung» und im «Rheintaler».

An der November-Sitzung hat der Gemeinderat beschlossen, die Anzahl und die Standorte der öffentlichen Schaukästen zu prüfen. Dazu hat er zur Vernehmlassung eingeladen.

Die eingegangenen Rückmeldungen zeigen, dass auch in der heutigen Zeit diese Art von Information geschätzt wird und nicht darauf verzichtet werden möchte. Der Gemeinderat hat davon Kenntnis genommen und wird die Schaukästen an den bisherigen Standorten auch weiterhin bedienen.

Rücktritte aus Kommissionen

Allfällige Rücktritte auf Ende des Amtsjahres 2017/2018 per Ende Mai 2018 sind bis 31. Januar 2018 schriftlich der Gemeindekanzlei mitzuteilen. (gk)