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Im Sturm ist der SC Rheintal top, die Defensive muss aber noch sicherer werden.
Im Sturm ist der SC Rheintal top, die Defensive muss aber noch sicherer werden. (Bild: Sepp Schmitter)

Gegen das Schlusslicht ist ein klarer Sieg gefordert

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Nach dem Befreiungsschlag gegen den EHC Uzwil mit zwei Punkten nach Verlängerung kommt es morgen Samstag, 8. Dezember, zum nächsten Sechs-Punkte-Spiel in Widnau.

Die Red Lions Reinach kommen mit der Roten Laterne, die sie schon seit Beginn der Meisterschaft mit sich herumschleppen, und sie aber sicher auch wieder mit nach Hause nehmen. Ihr Rückstand auf Argovia beträgt sechs Punkte, auf den SC Rheintal deren sieben. Die Red Lions habe in ihrem zweiten Vereinsjahr erst den zweiten Sieg der Geschichte realisiert und zu Hause eher überraschend gegen den EHC Frauenfeld knapp gewonnen.

Lions machten die ersten Punkte gegen den SCR

Den ersten Punktgewinn gab es aber ausgerechnet gegen den SC Rheintal, als sich die Wynetaler in die Verlängerung retteten. Der Anspruch des SC Rheintal und der vielen Fans kann also nur ein klarer Heimsieg und damit weitere drei Punkte heissen. Die Stürmer haben bisher die Erwartungen erfüllt. Mit Renato Engler, Damian Holenstein und Adrian Ströhle sind sogar drei klassiert, wie ihre Kollegen in den Topteams der Liga. Allerdings zeigt die Statistik, dass die Defensive der Luchse noch Verbesserungspotenzial hat, kassierten die Rheintaler bisher am meisten Gegentore. Noch werden zu viele Scheiben im eigenen Verteidigungsdrittel verloren oder gar fahrlässig verschenkt. Darum wäre es manchmal besser, den Puck einfach aus dem Drittel zu befördern, als den Gegner damit zu bedienen, auch für die Nerven der anspruchsvollen Zuschauer.

Selbstvertrauen sollte stimmen

Die Spieler hoffen natürlich wieder auf viel positive Unterstützung und sind bereit, bis zum Umfallen zu kämpfen. Die Punkte in Uzwil haben sicherlich das Selbstvertrauen und den Teamgeist gestärkt, so dass einem Erfolg am Samstag nichts im Wege steht. Verzichten müssen die Rheintaler auf Lukas Thurnherr, der wegen einer nötigen Operation an der Hand ca. zwei Monate ausfallen wird. Gleichzeitig mit dem Eishockeymatch findet auch der erste Final der Ringerstaffel Kriessern gegen Willisau in der Turnhalle statt. Darum wird der Wurststand vor der Eishalle von den Kriessnern geführt, die aber sehr gerne auch die Gäste des SC Rheintal bewirten.

Um 20.30 Uhr spielt das Team zwei noch gegen den EHC Blauweiss Dübendorf. Auch da ist ein Torfestival zu erwarten, das Hinspiel endete 6:1 für die Rheintaler. (schm)