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Diepoldsau

Carmen Bruss meint, Corona liesse sich leichter meistern, stärkte man das Immunsystem der Leute.
Carmen Bruss meint, Corona liesse sich leichter meistern, stärkte man das Immunsystem der Leute.

«Gebt den Leuten Vitamin D»

Max Tinner Kommentare

SVP-Kantonsrätin Carmen Bruss fordert weiterhin eine Kampagne zur Stärkung des Immunsystems.

Kantonsrätin Carmen Bruss sorgt sich angesichts der wieder steigenden Corona-Fallzahlen um die Betagten in den Heimen und die Patientinnen und Patienten in den Spitälern. In einem Vorstoss, den sie am Donnerstag der Regierung zur Beantwortung eingereicht hat, schreibt sie von einer «unkontrollierten Impfung»: Wessen Immunsystem geschwächt sei, der drohe an Covid-19 zu erkranken.

Bruss schlägt in ihrer einfachen Anfrage vor, das Immunsystem der speziell gefährdeten Leute mit der Abgabe von Vitamin D zu stärken. Sie verweist auf Medienberichte über Studien, die nahelegen, dass dieses Vitamin die Risiken einer Infektion der Atemwege reduziert. Dennoch werde es in den Heimen und Spitälern den Leuten nicht verabreicht, wie ihre eigenen Recherchen ergeben hätten.

Eine einfache Anfrage mit derselben Stossrichtung hatte die Diepoldsauer SVP-Kantonsrätin bereits im März eingereicht. Sie regte damals eine Kampagne an, mit welcher der Bevölkerung die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, im Besondern von Vitaminen, zur Stärkung des Immunsystems empfohlen werden sollte.

Die Regierung befürwortete daraufhin zwar, einen gesunden, dem Immunsystem förderlichen Lebensstil zu propagieren. Sie warnte aber gleichzeitig davor, den Eindruck zu vermitteln, ein gestärktes Immunsystem schütze zuverlässig davor, an Corona zu erkranken. Ausserdem hielt sie es nicht für erwiesen, dass Vitamine oder andere Nahrungsergänzungsmittel gegen das Virus wirksam wären.

Carmen Bruss fühlte sich damals nicht ernst genommen und nun durch die jüngsten Berichte über neue Studien umso mehr bestätigt.

Masken halten nicht, was man sich versprochen hat

Ihrer Meinung nach liesse sich viel Leid vermeiden und auch einiges an Steuergeldern sparen, sollten sich mit einer solch einfachen Massnahme Erkrankungen und Hospitalisierungen vermeiden lassen – zumal die vom Staat verordnete Maskentragpflicht offensichtlich auch keinen hundertprozentigen Schutz bewirke.

Max Tinner

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