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Für die moderne, schmackhafte und gute Küche sind frische Kräuter unentbehrlich.
Für die moderne, schmackhafte und gute Küche sind frische Kräuter unentbehrlich. (Bild: Bert Stankowski)

Gartentipp: Die magischen Fünf

Bert Stankowski Kommentare

Diese fünf Kräuter dürfen in keinem Kräutergarten fehlen. Sie lassen sich aber auch auf Balkon und Terrasse erfolgreich in Gefässen ziehen. Gibt man ihnen die nötigen Bedingungen, so erfreuen sie uns mit üppigem Wachstum und leckerem Grün.

Der Schnittlauch ist eine mehrjährige Pflanze, deren Blattröhren gegessen werden. Er kann frisch, gefroren oder getrocknet verwendet werden. Am liebsten hat er eher feuchte Standorte. Seine violetten Blüten erscheinen von Juni bis August und können gegessen werden. Als Bienenweide ist er sehr beliebt und wächst auch gut in Höhenlagen.

Ganz anders der Basilikum: Beliebt in der italienischen Küche ist er ein Sonnenkind. Er liebt nahrhafte, durchlässige Böden. Leider ist er nur einjährig und kälteempfindlich. Dafür kann er aber vielseitig in Spaghetti al Pesto, Tomaten mit Mozzarella, Pizza und in Salaten verwendet werden. Man sollte ihn nie mitkochen. Aber Achtung: Auch Schnecken lieben Basilikum!

Die Krausblättrige Petersilie passt zu fast allen Gerichten, besonders als Suppengewürz oder über Salzkartoffeln gestreut. Als hübsche, essbare Dekoration kann sie frisch oder gefroren verwendet werden.

Den Rosmarin kann man als beliebtes Gewürz in der mediterranen Küche bezeichnen. Er braucht einen heissen, sonnigen, eher trockenen Standort und ist für einen guten Winterschutz empfänglich. Rosmarin ist ein verholzender, immergrüner Strauch.

Als Standort werden durchlässige, kalkhaltige Böden, warme Lage sowie ein Winterschutz empfohlen. Er blüht von März bis Juni in strahlendem Blau. Sein intensives Aroma verstärkt sich beim Kochen, darum sparsam anwenden. Geeignet ist er für mediterrane Gerichte, Grilladen, Fleisch (Lamm), Fisch, und Geflügel.

Der Gewürzsalbei oder Berggarten hat die gleichen Eigenschaften und Bedürfnisse wie die reine Art. Er hat aber deutlich grössere Blätter und ist darum sehr beliebt, um die sogenannten Müsli (Salbeiblätter im Ausbackteig) zuzubereiten. Ja dann, guten Appetit!

Bert Stankowski

Weisslingen

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