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Berneck

  • 601 zufriedene Raiffeisen-Genossenschafterinnen- und Genossenschafter zeigten mit erhobener Stimmkarte ihre Zustimmung.
    601 zufriedene Raiffeisen-Genossenschafterinnen- und Genossenschafter zeigten mit erhobener Stimmkarte ihre Zustimmung. (Bilder: Maya Seiler)
  • Trotz roter Krawatte nicht mit dem US-Präsidenten zu verwechseln, die Raiffeisen-Verwaltungsräte (von links) Marcel Giger, Werner Küttel, Jürg Baumann, Judith Zürn, VRP Markus Hitz und Bankleiter Reto Zellweger.
    Trotz roter Krawatte nicht mit dem US-Präsidenten zu verwechseln, die Raiffeisen-Verwaltungsräte (von links) Marcel Giger, Werner Küttel, Jürg Baumann, Judith Zürn, VRP Markus Hitz und Bankleiter Reto Zellweger.
  • Mit schwungvollem Sound sorgte die Blasmusik-Band E-Brass für ­Stimmung
    Mit schwungvollem Sound sorgte die Blasmusik-Band E-Brass für ­Stimmung
  • Ihre Gesichter spiegeln die Zufriedenheit über die positiven Zahlen des Geschäftsberichts. Gute Stimmung herrschte an allen Tischen.
    Ihre Gesichter spiegeln die Zufriedenheit über die positiven Zahlen des Geschäftsberichts. Gute Stimmung herrschte an allen Tischen.
  • 601 zufriedene Raiffeisen-Genossenschafterinnen- und Genossenschafter zeigten mit erhobener Stimmkarte ihre Zustimmung.
  • Trotz roter Krawatte nicht mit dem US-Präsidenten zu verwechseln, die Raiffeisen-Verwaltungsräte (von links) Marcel Giger, Werner Küttel, Jürg Baumann, Judith Zürn, VRP Markus Hitz und Bankleiter Reto Zellweger.
  • Mit schwungvollem Sound sorgte die Blasmusik-Band E-Brass für ­Stimmung
  • Ihre Gesichter spiegeln die Zufriedenheit über die positiven Zahlen des Geschäftsberichts. Gute Stimmung herrschte an allen Tischen.

Fusion für 2020 zu erwarten

Maya Seiler Kommentare

Trotz gutem Abschneiden der Raiffeisenbank Berneck-Au im Geschäftsjahr 2016 plant der Verwaltungsrat einen Zusammenschluss mit den «Bank-Nachbarn» Unteres Rheintal.

Maya Seiler

Nicht nur die positiven Abschluss-Zahlen, auch das Rahmenprogramm der 110. GV sorgten für gute Stimmung bei der grossen Raiffeisenfamilie. Denn wie alle Jahre war der geschäftliche Teil der Generalversammlung nur der eine Grund für die schöne Zahl von 601 Teilnehmern, welche die Stäpflihalle füllten. Traditionell war der Anlass für die Genossenschafterinnen und Genossenschafter auch ein «Nochbuure-» oder Freundestreffen. Nicht nur kulinarisch durfte sich die Raiffeisen-Gemeinschaft verwöhnen lassen; auch musikalisch wurde Abwechslung geboten. Die Newcomer-Band E-Brass, fünf talentierte Trompeter der Musikschule unter der Leitung von Raphael Rebholz, verstärkt mit Keyboard, E-Gitarre und Schlagzeug, erntete mit Stücken wie «Morning Has Broken», dem ABBA-Hit «Super Trouper» oder «Rock around the Clock» riesigen Applaus.

Strategie-Vorgaben rufen nach Zusammenschluss

Einleitend verwendete Verwaltungsratspräsident Markus Hitz das prägnante Bild eines Autopneus mit genügend Profil, um sicher unterwegs zu sein. Raiffeisen hat dank gesunder Grundsätze ihr Profil bewahren können und will ihren Standort in der Bankenwelt behaupten. Hitz erklärte, was «Brutto-Inlandprodukt oder BIP» bedeutet, und schloss mit der positiven Feststellung, bei einem BIP-Wachstum von 1,5 Prozent «verlief das abgelaufene Jahr eigentlich nicht so schlecht.» Über die Jahre ist das Wachstums sogar erfreulich; von 2000 bis 2016 hat sich die Zahl der Genossenschaftsmitglieder von 1532 auf 3473 mehr als verdoppelt, die Bilanzsumme ist im gleichen Zeitraum um Faktor 2.2 auf über 300 Millionen gewachsen; Raiffeisen Berneck-Au beschäftigt 18 Voll- und Teilzeitangestellte. Um aber die Strategievorgaben von Raiffeisen Schweiz zu erreichen, ist ein Finanzbuchhaltungs-Volumen von 600 Millionen und 20 Beschäftige anzustreben, was eine Fusion unumgänglich macht. Für die GV 2020 stellte VRP Hitz eine Abstimmung über den Zusammenschluss der Raiffeisenbanken Berneck-Au und Unteres Rheintal in Aussicht.

Die Abschlusszahlen ­sprechen für sich

Dass sich im dynamischen Marktumfeld die Grundsätze einer Bank auf Genossenschaftsbasis bewähren, konnte Bankleiter Reto Zellweger mit positiven Abschlusszahlen für das Jahr 2016 belegen. Die Nachfrage nach Krediten war weiterhin gross. Allerdings verzeichnete Raiffeisen aufgrund der tiefen Sparzinsen eine höhere Amortisationslust. Dennoch stiegen die Kundenausleihen um 6.6 Millionen auf 230 Millionen Franken.

Die Kundengelder hielten mit den Ausleihungen Schritt und erreichten 227 Millionen, was einem Anstieg von 10 Millionen oder 4.77 Prozent entspricht. Die Bilanzsumme stieg um sieben Prozent oder 20 Millionen. Weil das Zinsvolumen gewachsen ist, konnte auch die Marge leicht ­verbessert werden. Der Bruttoertrag erreichte vier Millionen. Dank dem Unternehmensgewinn stärkte die Bank ihre Eigenmittel. 2016 wurde ein Jahresgewinn von 130 500 Franken ausgewiesen, der erlaubt, die Genossenschaftsanteile weiterhin mit grosszügigen sechs Prozent zu verzinsen. Die Genossenschafter zeigten ihre Zufriedenheit, indem sie Jahresbericht, Rechnung und Bilanz diskussionslos akzeptierten.