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Fremde Kulturen in Sansibar entdecken – Afrika Teil 3

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#traveltuesday: Nach der abenteuerlichen Safari freute sich Travel Barbie darauf, ihr Safari-Outfit gegen einen Bikini zu tauschen und den Staub abwaschen zu können. Die Reise geht im dritten Teil der Afrika-Serie nach Sansibar.

Von Tansania ist die ostafrikanische Insel Sansibar in einer knappen Flugstunde zu erreichen. Mein Mann und ich verbrachten dort eine Woche.

Ebbe und Flut
Informiere dich vorab über die Gezeiten, bevor du ein Hotel auf Sansibar buchst. Vor allem an der Ostküste zieht sich das Meer bei Ebbe mehrere Hundert Meter zurück und ist zum Schwimmen nicht geeignet. Deshalb quartierten wir uns im Norden ein, beim Traumstrand Nungwi Beach. Da dieser nicht so stark von den Gezeiten geprägt wird, konnten wir den ganzen Tag im Meer schwimmen.

Unterkunft: The Z Hotel
Das «Adults only» Hotel direkt am Nungwi Beach ist der perfekte Ort, um den ganzen Tag auf dem Liegestuhl zu liegen, ein gutes Buch zu lesen und dabei einen Cocktail zu trinken. Auf der Rooftop-Bar kannst du grandiose Sonnenuntergänge geniessen. Auch könntest du täglich Yoga auf der Dachterrasse praktizieren oder dich im «Jungle Gym» auspowern (Betonung auf «könntest...;-)). Am Nungwi Beach ist abends ordentlich was los. Du wirst von Getrommel, Gesängen und Animationen unterhalten oder kannst in ein Partyboot einsteigen.

Eine Woche nur am Strand zu liegen ist für uns unmöglich. Wir wollten auch etwas von der Insel sehen und unternahmen deshalb einige Ausflüge, um die Insel besser kennenzulernen.

Stone Town und der wuselige Darajani Markt
Neben Traumstränden hat Sansibar einen weiteren Touristenmagnet: die Altstadt Stone Town. Hier findest du auch das Geburtshaus des Queen-Sängers Freddie Mercury. Im Internet wird die Unesco-Weltkulturerbe-Stadt als einzigartige Altstadt gepriesen. Dieser Beschreibung kann ich allerdings nicht zustimmen. Möchtest du einen Kulturschock erleben, dann kannst du Stone Town gern besuchen. Ich war sehr erleichtert, als ich diesen Ort wieder verlassen hatte.

Die engen, überfüllten Gassen kamen mir vor wie ein Labyrinth und die Orientierung zu behalten war schlichtweg unmöglich. Viele Gebäude sind verfallen und von manchen verzierten Holztüren ist leider nicht mehr viel übrig. Ich wollte nur noch raus und weit weg von dem Gewusel, den befremdenden Blicken und den Gerüchen. Das einzige Schöne an dem Ausflug war, dass wir eine gute Freundin getroffen haben, die mit einer Kollegin mehrere Wochen in einem Krankenhaus in Tansania arbeitete. Ihre Erzählungen und Erlebnisse waren spannend und es ist immer schön, vertraute Gesichter an einem fremden Ort zu treffen.

Gewürztour
Sansibar ist bekannt als Gewürzinsel und die Führung auf eine Spice Farm war definitiv ein Highlight. Unser lebensfroher Guide hat uns unzählige Pflanzen und Gewürze ausführlich erklärt. Die meisten durften wir probieren. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Gewürze, die wir bisher nur aus dem Supermarkt kannten, wachsen. Zimt sei die Königin der Gewürze und wir waren überrascht, wo die Pflanze überall eingesetzt wird. Die Insel ist auch ein Paradies der tropischen Früchte, es gibt so viele davon und sie schmecken köstlich.

Schnorchel Tour
Einen halben Tag verbrachten wir auf einem Boot und fuhren bis zur Insel Mnema. Die Insel ist privat und darf nicht betreten werden. Rundherum konnten wir jedoch schnorcheln und bunten Fischschwärmen begegnen.

Paje
Am Paje Beach an der Ostküste befindet sich die Kite-Surfer/Digital Nomads Szene. Coole Hipster-Lokale entlang des Strandes laden zum Verweilen ein. Durch den beständig wehenden Wind und den geringen Wellengang herrschen hier optimale Bedingungen für Kitesurfer.

The Rock
Das wohl bekannteste Restaurant auf der Insel war schon lange auf meiner «Bucket List». An der Südostküste von Sansibar am Strand bei Michamvi Pingwe befindet sich das The Rock-Restaurant an spektakulärer Lage auf einem kleinen, vorgelagerten Felsen. Der Standort, die Drinks und das Essen sowie natürlich der Bekanntheitsgrad bilden ein Erlebnis, welches du nicht versäumen solltest. Interessant ist vor allem der Weg zum Restaurant. Bei Ebbe kannst du das Restaurant über den Strand erreichen, bei Flut wirst du mit dem Boot übergesetzt. Serviert werden lokale Spezialitäten und hausgemachte Pasta, zubereitet von einem italienischen Küchenchef.

Kultur und Religion
Der Grossteil der Bevölkerung auf Sansibar ist muslimisch (anders als auf dem Festland in Tansania, wo der grösste Teil der Bevölkerung christlich ist). Du spürst, dass die Kultur stark von arabischen und indischen Einflüssen geprägt ist. Zum Beispiel wird oft indisches Essen auf der Insel serviert. Das Leben auf Sansibar ist sehr ursprünglich. An vielen Orten ist es leider auch sehr dreckig, da viel Müll in der sonst so schönen Natur gelagert wird.

Fazit
Da ich nur zwei Wochen zuvor auf den Seychellen war und mit Bilderbuchstränden verwöhnt wurde, muss ich ehrlich zugeben, dass mir die Seychellen im direkten Vergleich deutlich besser gefallen haben. Nichtsdestotrotz finde ich Sansibar als Badeurlaubverlängerung nach einer Safari die perfekte Kombination und die Insel ist definitiv eine Reise wert.

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