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Rheineck

Ralph Langenscheidt (links) und Andi Göldi lassen nur selten etwas anbrennen.
Ralph Langenscheidt (links) und Andi Göldi lassen nur selten etwas anbrennen. (pd)

Foodblogger im Finalfieber

Andreas Rüdisüli Kommentare

Ralph Langenscheidt und Andi Göldi sind die "Food-Buddys". Auf ihrer Website zeigen sie Bilder von dem, was sie gekocht haben. Wie fast alle anderen auch. Doch die beiden Fresskumpel hatten eine zusätzliche Idee – und die kommt sogar in Deutschland an.

Ralph Langenscheidt aus Rheineck und Andi Göldi, ein Rorschacher, betreiben einen Foodblog – ein  Hobby, das dank Social Media Tausende pflegen.

Doch die beiden tun mehr, als nur das Produkt der eigenen Pfannenfertigkeit auf ihrer Website, auf Facebook oder Instagram zu recyclen. Ihre Onlinepräsenz soll zum Unternehmen werden.

Die Produktepalette ist bisher zwar überschaubar; drei Saucen in den Geschmacksrichtungen „Spicy Ketchup“, „Mango-Ingwer“ und „Kräuter-Zitronen“ gibt es zu kaufen.

Trotzdem hat der Erfolg bei Langenscheidt und Göldi bereits angeklopft. Die beiden Jungunternehmer haben sich beim „Jimdo Gründer-Slam“ beworben, einer internationalen Ausschreibung für Start-ups. Über 3000 Hoffnungsvolle haben mitgemacht, nur fünf haben den Final, der in Hamburg ausgetragen werden wird, erreicht. Darunter die Food-Buddys.

Sollten sie das Startkapital von 12'000 Euro gewinnen, wollen die Freunde ihr Projekt kräftig anschieben. „Wir möchten mit dem Geld unser Unternehmen weiterentwickeln“, schaut Ralph Langenscheidt in die Zukunft. „Die Produktion soll professionalisiert werden, wir wollen Werbung machen und Marketing betreiben.“

Wirklich zählen wird es für die bloggenden Jungunternehmer ab Montag, 3. Juli. Dann können die User netzweit ihre Favoriten wählen. Die beiden Ostschweizer hoffen natürlich auf viel Unterstützung aus der Region.

Der Final wird am 14. Juli in Hamburg stattfinden. Dafür werden Ralph Langenscheidt und Andi Göldi in den Norden Deutschlands fliegen. Die Food-Buddys rechnen damit, dass es nicht ihre letzte Geschäftsreise in Sachen Saucen bleibt.

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