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Arthur Messmer, Präsident der Ortsgemeinde Au (Mitte), überreicht Vereinspräsident Erich Kühnis (rechts) und Vizepräsident Stephan Holderegger den Check.
Arthur Messmer, Präsident der Ortsgemeinde Au (Mitte), überreicht Vereinspräsident Erich Kühnis (rechts) und Vizepräsident Stephan Holderegger den Check. (Gert Bruderer)

Finanzielle Not mit grosser Spende gelindert

Gert Bruderer Kommentare

Die Ortsgemeinde Au unterstützt den Verein Rhein-Valley Hospital mit 10 000 Franken. Der Verein steht derzeit unter finanziellem Druck und hofft, dem guten Beispiel werde nachgeeifert.

Das vom Rheintaler Verein betriebene und von der Ostschweizerin Ruth Schäfer geführte Spital in Kenia befindet sich «in prekärer finanzieller Lage». Darüber berichtete diese Zeitung vor zehn Tagen.

Innerhalb der Ortsgemeinde Au wurde daraufhin mehrfach der Antrag gestellt, die nächste Auslandsspende dem Spital in Kenia zukommen zu lassen. Gestern wurde bereits symbolisch der Check übergeben.

Vereinspräsident Erich Kühnis aus Altstätten sagte, er sei sehr dankbar für die grosszügige Geste der Auer Ortsgemeinde. Die jährlich rund 240 000 Franken, die der Betrieb des Spitals koste, seien gemessen am Nutzen zwar ein kleiner Betrag, hingegen sei er gross, wenn es darum gehe, ihn zusammen zu bekommen. Der Präsident selbst spendet denn auch selbst immer wieder über sein Geschäft, diesmal einen Betrag von 20 000 Franken.

Ortsgemeindepräsident Arthur Messmer sagte, das Rhein-Valley Hospital sei schon früher berücksichtigt worden, zumal es viel Gutes tue und das Geld auch dort ankomme, wo es gebraucht werde. Die Ortsgemeinde leiste gern einen Beitrag und hoffe auf eine gewisse Sogwirkung. Man wolle nicht vor weltweit grassierendem Elend nach dem Motto «nützt ja doch nichts» die Augen verschliessen.

Die Ortsgemeinde Au spendet jedes Jahr je 10 000 Franken im Inland und im Ausland.