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Pascal Roth (links) hat das Präsidentenamt Daniel Knöpfel weitergegeben.
Pascal Roth (links) hat das Präsidentenamt Daniel Knöpfel weitergegeben. (Bild: pd)

FC Rebstein wählt Interimspräsidenten

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An seiner schriftlich durchgeführten Generalversammlung hat der FC Rebstein Daniel Knöpfel als Interimspräsident gewählt.

Das Wichtigste vorneweg: Der FCR war letztes Jahr nach der Rücktrittsankündigung von Pascal Roth auf Präsidentensuche. Weil diese erfolglos verlief, geht der Club mit einem Interimspräsidenten ins nächste Jahr. Er heisst Daniel Knöpfel, war bisher Aktuar (den Posten behält er) und kennt den Verein sehr gut. Die Präsidentensuche ist damit nicht abgeschlossen, handelt es sich doch um eine Zwischenlösung. Der Vorstand hofft, bis zum nächsten Jahr einen Kandidaten zu finden, um ihn an der GV 2022 zur Wahl vorzuschlagen. Pascal Roth bleibt im Auftrag des Vorstands weiter als Bauherrenvertreter für das Projekt «Birkenau 2025» Ansprechperson von Behörden und Planern sowie intern und verfolgt so gemeinsam mit Marcel Langenegger das 2017 begonnene Projekt weiter.

Personell gibt es drei weitere Veränderungen im Vorstand: Daniel Strickler, seit sieben Jahren Eventmanager, hat sein Amt Matthias Stierli weitergegeben. Spielkoordinator Joel Schönbeck war vier Jahre im Vorstand, auf ihn folgt Gerwin Roth. Daniel Steiner war seit 2018 für das Qualitätslabel «Sport-verein-t» zuständig, seinen Posten übernimmt Remo Zollinger.

Zurückgetreten sind auch Platzwart Herbert Frei, der durch Turi Stierli ersetzt wird, sowie Mario Baumgartner als sportlicher Leiter der ersten Mannschaft. Neu übernimmt seine Aufgaben Aktivobmann Patrick Anliker, der von Manfred Bischofberger unterstützt wird. Geehrt wurde Peter Neuenschwander für 21 Jahre unermüdlichen Einsatz als Schiedsrichter. Er hängte kürzlich die Pfeife an den Nagel und ist nun «Vereinsmitglied ohne Beitragspflicht auf Lebzeiten».

Schutzkonzepte und eine schwierige Planung

Im Jahresbericht schreibt Pascal Roth von «vielen neuen Situationen und Herausforderungen, die wir im Vorfeld nicht erahnt hätten». So habe der Verein viel Energie in das Erstellen von Schutzkonzepten gesteckt. Der Spielbetrieb war erst ab Juni möglich – immerhin konnte so das wichtige Pokalturnier in abgespeckter Form als Turnier ohne Party durchgeführt werden. Ein Höhepunkt im letzten Jahr war das 75-Jahr-Jubiläum, bei dem die «FCR-Legenden» gegen ehemalige Spieler der Schweizer Nationalmannschaft antreten durfte. Emotional war das Fest ein Gewinn, finanziell nicht. Dies zieht sich durch das ganze Jahr, in dem der Verein bei einigen fortlaufenden Ausgaben deutlich weniger Einnahmen als üblich verbuchte. Umso wichtiger, so Roth, sei die Treue der Sponsoren und Gönner in dieser Zeit.

Dennoch präsentierte Kassier Martin Breu einen Gewinn von 106 Franken. Dieser war unter anderem durch die Corona-Hilfsgelder von Bund (Baspo), Sportverband (SFV) und den Behörden in der Region möglich. Die Beiträge federten die Netto-Einnahmeausfälle von Spielbetrieb und Gastronomie von über 44000 Franken ab. Weitere grössere Ertragsausfälle hatte der Verein nicht zu verkraften.

Die Budgetierung für das nächste Jahr sei «wegen der Coronakrise äusserst schwierig», so Breu. Der FC Rebstein erwartet 2021 einen Verlust, wobei die Lage im Moment sehr schwierig einzuschätzen ist – viel wird davon abhängen, ob ein geregelter Spielbetrieb mit Zuschauern möglich ist oder nicht.

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