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Cyrill «Fausto» Schreiber (4. v. l.) verlässt seine Widnauer Freunde in Richtung Walzenhausen.
Cyrill «Fausto» Schreiber (4. v. l.) verlässt seine Widnauer Freunde in Richtung Walzenhausen. (Emmy Kohler)

Faustos Abschied von Widnau

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An der Frühlingsversammlung hat Faustball Widnau den erfolgreichen Anschläger Cyrill Schreiber verabschiedet, der zu Walzenhausen wechselt.

FAUSTBALL. Nach drei Jahren als Spielertrainer und dem Gewinn des Weltpokals zieht es den erfolgreichsten Schweizer Angreifer zurück zu seinem Stammverein Walzenhausen. Insgesamt stand «Fausto» gut zehn Jahre im Dienste des Traditionsvereins, in denen viele sportliche Höhepunkte gefeiert werden durften. Um diese ausserordentlichen Leistungen zu würdigen, verlieh Faustball Widnau dem Appenzeller die Ehrenmitgliedschaft.

Prädikat Weltklasse-Schläger

Insgesamt 24 Titel errang Schreiber im Dress der Widnauer. Sowohl nationale Erfolge im Meisterschaftsbetrieb und im Cup als auch internationale Triumphe zählen zu dieser Erfolgsgeschichte. Mit dem Gewinn des Weltpokals im letzten Jahr erlebte Schreiber zusammen mit Faustball Widnau den sportlichen Höhepunkt der Vereinsgeschichte. Nicht nur auf Vereinsebene agierte der Angreifer als Schlüsselspieler, auch in der Nationalmannschaft zählte man auf sein sportliches Können. Mit zwei Europameistertiteln, dem zweiten Platz bei den World Games und dem Vize-Weltmeistertitel zählt Fausto auch international zu den Besten.

Mit dem Rücktritt des Angreifers verliert die erste Widnauer Mannschaft auch einen mitreissenden Charakter auf dem Platz. Mit seiner Leistungsbereitschaft und Leidenschaft für den Sport wirkte Fausto stets als Vorbild und Motivator.

Cyrill «Fausto» Schreiber zieht sich nicht aus dem Faustballsport zurück. Er wird als Spielertrainer bei NLA-Aufsteiger Walzenhausen weiterhin die Schweizer Meisterschaft aufmischen. Auch durch die seit drei Jahren bestehende Trainingsgemeinschaft zwischen Widnau und Walzenhausen bleibt Fausto Schreiber den Widnauern erhalten.

Neu Konkurrent von Widnau

Dennoch freuen sich die Widnauer Faustballer selbstverständlich darauf, sich nun auf der anderen Seite des Feldes Faustos druckvollen Anschlägen stellen zu können. (kek)