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Die ARA Rosenbergsau hat für 2,345 Millionen Franken eine Faulschlammentwässerungsanlage gebaut.
Die ARA Rosenbergsau hat für 2,345 Millionen Franken eine Faulschlammentwässerungsanlage gebaut. (Bild: pd)

Faulschlammentwässerungsanlage gebaut

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Mit ihr reduzieren sich die jährlichen Schlammtransporte von 1100 auf 130 Fahrten.

Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Rosenbergsau in Au reinigt das Abwasser der angeschlossenen Gemeinden und produziert täglich rund 120 m3 Schlamm, der nach der Faulung und Biogasgewinnung zur ARA Altenrhein für die Weiterverarbeitung und Entsorgung transportiert wird. Das verursacht zirka 1100 LKW-Fahrten pro Jahr und führt zu einem hohen betrieblichen und logistischen Aufwand. Deshalb hat sich der Zweckverband Abwasserwerk Rosenbergsau im Jahr 2017 entschieden, eine eigene Faulschlammentwässerungsanlage zu bauen.

Zentrifuge entwässert den Schlamm

Eine neue Dekanterzentrifuge, die im Schlammbehandlungsgebäude integriert werden konnte, entwässert neu den Schlamm. Danach wird der volumenmässig reduzierte Schlamm in die Siloanlage beim Haupteingang der ARA gefördert. Von dort wird er periodisch in Lastwagen mit einer Kippmulde abgefüllt, zur ARA Altenrhein gefahren und gemäss kantonalem Konzept entsorgt.

Durch die eigenständige Entwässerung senkt sich der Transport auf jährlich 130 Fahrten, womit auch der CO2-Ausstoss signifikant reduziert wird. Zudem wird die gesamte Betriebs- und Prozessflexibilität der ARA erhöht. Mit der neuen Anlage (Investitionskosten: 2,44 Millionen Franken) lassen sich nicht nur die Umweltbelastung, sondern auch die Jahreskosten für die Schlammentsorgung um bis zu 300000 Franken senken. Das Bauprojekt konnte termingerecht und rund 450000 Franken unter dem Kostenvoranschlag abgeschlossen werden. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass der Betrieb nach der Einfahr- und Optimierungsphase stabil läuft, die Projektziele erreicht werden und ein Beitrag zur Nachhaltigkeit des ARA-Betriebs geleistet wird.

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