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Kriessern

  • Eine junge Band mit eingefleischten Fans, die je zehn Stunden Hin- und Rückfahrt ins Burgenland in Kauf nehmen. Von Links: Marco Graber, Roman Pizio, Christine Leuener (Fanclub-Präsidentin), Roman Wüthrich, Andreas Frei und Michael Hutter.
    Eine junge Band mit eingefleischten Fans, die je zehn Stunden Hin- und Rückfahrt ins Burgenland in Kauf nehmen. Von Links: Marco Graber, Roman Pizio, Christine Leuener (Fanclub-Präsidentin), Roman Wüthrich, Andreas Frei und Michael Hutter. (Seraina Hess)
  • Eine junge Band mit eingefleischten Fans, die je zehn Stunden Hin- und Rückfahrt ins Burgenland in Kauf nehmen. Von Links: Marco Graber, Roman Pizio, Christine Leuener (Fanclub-Präsidentin), Roman Wüthrich, Andreas Frei und Michael Hutter.
    Eine junge Band mit eingefleischten Fans, die je zehn Stunden Hin- und Rückfahrt ins Burgenland in Kauf nehmen. Von Links: Marco Graber, Roman Pizio, Christine Leuener (Fanclub-Präsidentin), Roman Wüthrich, Andreas Frei und Michael Hutter. (Seraina Hess)
  • Eine junge Band mit eingefleischten Fans, die je zehn Stunden Hin- und Rückfahrt ins Burgenland in Kauf nehmen. Von Links: Marco Graber, Roman Pizio, Christine Leuener (Fanclub-Präsidentin), Roman Wüthrich, Andreas Frei und Michael Hutter.
  • Eine junge Band mit eingefleischten Fans, die je zehn Stunden Hin- und Rückfahrt ins Burgenland in Kauf nehmen. Von Links: Marco Graber, Roman Pizio, Christine Leuener (Fanclub-Präsidentin), Roman Wüthrich, Andreas Frei und Michael Hutter.

Fäaschtbänkler am «Musikantenstadl»

Seraina Hess Kommentare

Die Kriessner Fäaschtbänkler haben geschafft, was in der Volksmusik- und Schlagerszene als Durchbruch gilt: Sie treten als Newcomer-Band am Musikantenstadl auf. Unterstützung aus der Heimat ist den fünf Rheintalern im Burgenland sicher.

KRIESSERN. Die Shirts sind bedruckt, das Transparent gebastelt. 18 Anmeldungen von Fäaschtbänkler-Anhängern sind bei der Fanclub-Präsidentin Christine Leuener in den letzten Wochen eingegangen. Und sie geht davon aus, dass es noch mehr werden.

Für die Fäaschtbänkler nimmt der Erfolg anscheinend kein Ende. Nicht genug, dass die fünf Rheintaler am Musikantenstadl in Oberwart im Burgenland auftreten dürfen – die Band zeigt dem Publikum aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich auch, dass sie als Newcomer bereits einen Fanclub hat, der für den Auftritt über 700 Kilometer mit dem Bus zurücklegt.

Band spielt Polo Hofers «Kiosk»

Darüber diskutiert, sich bei der bekannten Musikshow zu bewerben, haben die Männer erstmals vor zwei Jahren. Angemeldet hat sie schliesslich die Plattenfirma kurz nach der CD-Taufe im Herbst.

Als die TV-Produzenten Ende Januar angerufen haben, waren die Musiker völlig überrumpelt. «Es hiess, wir müssten tags darauf mitteilen, ob wir auftreten werden oder nicht», erinnert sich Roman Pizio. Darüber nachdenken mussten die Bandmitglieder nicht lange, und so haben sie noch am selben Tag einen bereits geplanten Auftritt zugunsten des Musikantenstadls verschoben. Sieht man von Aufnahmen bei lokalen Sendern ab, ist es der erste grosse TV-Auftritt der Fäaschtbänkler – ausgestrahlt von SRF, ORF und der ARD.

Zwei Lieder wird die Band spielen: Die Eigenkomposition «Verliebt, verlobt, verloren» von der neuen CD, zusätzlich Polo Hofers «Kiosk» von ihrer ersten Platte. Die Wahl des Covers mag verwundern, denn die Band hätte inzwischen genügend eigene Stücke. Ausgewählt haben aber nicht die Fäaschtbänkler selbst, sondern die Produzenten der Show. Roman Pizio kann sich vorstellen, weshalb so entschieden wurde: «Wenn Schweizer beim Musikantenstadl spielen, soll es auch nach Schweizer Musik klingen. Und der bedient genau diese Vorstellung davon.»

Playback ist am TV üblich

Nicht nur eine vorgegebene Songauswahl ist für die Fäaschtbänkler neu. Die Band wird, wie es im Fernsehen üblich ist, playback spielen, obwohl sie für ihre mitreissenden Live-Auftritte über das Rheintal hinaus bekannt ist. «Es stellt sich natürlich die Frage, inwiefern das noch ehrliche Musik ist», sagt Roman Pizio. Andreas Frei, der Tontechnik studiert, weiss aber auch: «Am Fernsehen ist Perfektion gefragt – und die bringt man live kaum hin.»

Auf sogenannte ehrliche Musik muss der weit angereiste Fanclub dennoch nicht verzichten. Andreas Frei, Roman Pizio, Michael Hutter, Marco Graber und Roman Wüthrich hoffen, dass auf der After-Party noch genügend Zeit bleibt, um zu spielen. «Und sollte es keine After-Party geben, machen wir das Fest halt selbst», sagt Pizio.

Der Musikantenstadl aus Oberwart, Österreich, wird am 28. März um 20 Uhr auf SRF 2 live übertragen.