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So viele Zuschauer hat es auf der Rheinau selten.
So viele Zuschauer hat es auf der Rheinau selten. (Remo Zollinger)

«Es het ez wieder Würscht!»

Remo Zollinger Kommentare

Die Rheinau und mit ihr der Veranstalter FC St.Margrethen wurden am Dienstagabend regelrecht überrannt: 1572 Fans wollten das Testspiel St.Gallen gegen Bochum sehen.

Auf der St. Margrether Rheinau kündigte der Speaker kurz nach der Pause an: «Es het ez wieder Würscht!» Der Nachschub an Würsten, die ausgegangen waren, hat funktioniert. Dass es zwischenzeitlich keine Würste mehr gab, zeigt: Beim Testspiel zwischen St. Gallen und Bochum hatte es viele Zuschauer. 1572 kamen auf die herausgeputzte Rheinau, das ist vielleicht Zuschauerrekord für die Anlage.

Ein paar waren aus dem Ruhrpott angereist, um ihren VfL zu sehen. Dieser bot den daheimgebliebenen Fans einen Livestream im Internet an, um das Spiel verfolgen zu können: Das gab es von der Rheinau wohl noch nie. Die meisten Zuschauer kamen jedoch aus der Region und drückten den Grün-Weissen die Daumen. Der FC St. Gallen ist auch dieses Jahr wieder mit dem Motto «Espen on Tour» unterwegs, und wie das Spiel in St. Margrethen (und auch jene in Speicher und Bad Ragaz) zeigt, ist er damit erfolgreich. Sich nahbar zu geben, bei den Leuten zu sein: Das ist ein ausdrücklicher Wunsch von Präsident Matthias Hüppi.

Der Bevölkerung der besuchten Standorte gefällt das, besonders den Kindern. So bildeten sich nach dem Spiel hinter Captain Silvan Hefti, Stürmer Cedric Itten und den weiteren FCSG-Profis lange Schlangen von Kindern, die ein Selfie mit oder ein Autogramm von den Spielern wollten. Diese nahmen sich die Zeit und befriedigten die vielen Wünsche.

Auf dem Feld überzeugte der FC St. Gallen, bei dem der Rebsteiner Betim Fazliji in der Startelf stand, obwohl Axel Bakayoko beim Stand von 0:0 einen Penalty verschoss. Kurz vor der Pause traf Slimen Kchouk mit einem herrlichen Weitschuss zum 1:0, danach fiel mit einem Eigentor das 2:0, ehe das 3:0 durch Dereck Kutesa, auch er traf per Weitschuss, folgte.

Beim FC St. Margrethen, der das Spiel organisiert hatte, war die Stimmung gut – er hatte ein grosses Stück Arbeit souverän erledigt. Auch wenn zwischendurch die Würste ausgingen.

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